von Erwin Häckel und Gotthard Stein (Hrsg.)
Veröffentlicht am 05. Januar 2004.
in:
Am Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich die zivilisierte Welt mit Sicherheitsrisiken konfrontiert, die vielfach auf den beschleunigten technologischen Wandel zurückzuführen sind. Zu den bedrohlichsten Herausforderungen zählt die Verbreitung „sensitiver" Technologien, insbesondere von Massenvernichtungswaffen.
Dieses Problem ist nicht neu, erscheint jedoch in einer Ära der
ökonomischen Globalisierung, der politischen Fragmentierung und der
transnationalen Terrornetzwerke beunruhigender als je zuvor. Eine
Lösung ist - wenn überhaupt - nur durch verbesserte internationale
Kontrollmaßnahmen erreichbar.
In diesem Band erörtert eine Gruppe
erfahrener Fachleute die neuen Dimensionen der Gefahrenanalyse und
Risikowahrnehmung, die Möglichkeiten und Grenzen internationaler
Technologiekontrolle und die Voraussetzungen einer effektiveren
Sicherheitsvorsorge. Historische Betrachtungen und theoretische
Reflexionen werden ergänzt durch Berichte aus der administrativen,
industriellen und institutionellen Praxis technologischer
Kontrollsysteme.
Die Herausgeber:
Prof. Dr. Erwin Häckel,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Deutschen
Gesellschaft für Auswärtige Politik, lehrt Politikwissenschaft an der
Universität Konstanz.
Dr. Gotthard Stein, stv. Leiter der
Programmgruppe Systemforschung und Technologische Entwicklung am
Forschungszentrum Jülich, ist Visiting Professor am King's College
London.
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
Berlin 2004
230 Seiten, € 17,80
Verlag Leske + Budrich · 2003
ISBN 3-8100-4061-4
Berliner Schriften zur Internationalen Politik
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