von John C. Hulsman
Veröffentlicht am 06. März 2008.
in: DGAPstandpunkt, März 2008 N° 4, 4 S.
Hillary Clinton hat sich mit den Vorwahlsiegen in Ohio und Texas einen Namen als Harry Houdini im amerikanischen Wahlkampf gemacht. Die scheinbar unaufhaltbare Nominierung von Barack Obama durch die Demokraten nach elf siegreichen Vorwahlen in Folge ist gestoppt. Für dieses Zauberkunststück hat Clinton sich nicht gescheut, eine Negativkampagne gegen den Konkurrenten aus dem eigenen Lager zu starten: Obama wird dabei immer wieder als unzuverlässiges Leichtgewicht in Fragen der nationalen Sicherheit hingestellt. Das fortgesetzte Kopf-an-Kopf-Rennen macht es für beide Kandidaten schwierig, die notwendige Anzahl von Delegierten für die Nominierung zu erringen. Diese Unentschiedenheit schadet den Demokraten enorm und spielt direkt in die Hände der Republikaner.
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