von Pascal Kauffmann
Veröffentlicht am 19. November 2007.
in: DGAPanalyse Frankreich 4/2007, 15 Seiten
Die französische Industriepolitik zeichnet sich seit jeher durch einen relativ hohen Grad an staatlichem Interventionismus aus. Vor diesem Hintergrund eines traditionell aktiven Staates kam es in den letzten Jahren im Bereich der Industriepolitik wiederholt zu Missverständnissen mit den deutschen Nachbarn (EADS, Siemens / Alstom, Sanofi-Aventis). Das erkennbare Bemühen der Regierung de Villepin um die Förderung »nationaler Champions« hat aber auch in anderen EU-Staaten ein allgemeines Unwohlsein hervorgerufen.
Die vorliegende Analyse zeigt, dass der diffuse »Wirtschaftspatriotismus« der französischen Regierung als eine rhetorische »Waffe« zu verstehen ist, die lediglich politischen, nicht aber wirtschaftlichen Zwecken dient. Jenseits der medienwirksamen Rhetorik hat die französische Industriepolitik seit Beginn dieses Jahrzehnts eine wirkliche Neuerung erfahren. Sie hat der traditionellen Kombination aus öffentlicher Forschung, öffentlichen Unternehmen und öffentlichen Aufträgen entschieden den Rücken gekehrt und mit den so genannten »Wettbewerbspolen« (»pôles de compétivité«), der Agentur für industrielle Innovation (AII) und der Nationalen Forschungsagentur (ANR) eine andere Richtung eingeschlagen. Die neue französische Industriepolitik setzt die Lissabon-Strategie sinnvoll um, was die europäischen Partner Frankreichs beruhigen sollte.
„Wir müssen die demokratischen Kräfte in Georgien unterstützen“
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„China braucht keine Olympiade, um sich zu öffnen“
Zur Olympiade in Peking (8.-24.8.): Interview mit Prof. Eberhard Sandschneider, Direktor des DGAP-Forschungsinstituts über Menschenrechte, Medienrummel und den richtigen Umgang mit China.
Das Buch zum Thema
08.08.2008
Reaktionen auf den Krieg in Georgien
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Religion und Politik in den USA
Im Rahmen der 4. Alumni-Konferenz des Roundtable USA an der Stanford
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einen Vortrag zum Thema »Religious Groups in the U.S. and Their Influence
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Empfehlungen des neukonzipierten DGAP-Jahrbuch mit dem Titel
»Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik«.
11.06.2008
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