von Isabelle Bourgeois und Markus Gabel
Veröffentlicht am 07. März 2007.
in: Martin Koopmann und Hans Stark (Hrsg.), Deutschland, Frankreich und Europa, Perspektiven (4), DGAPanalyse, Februar 2007 No. 1,
Trotz ihrer Reform im März 2005 bleiben die Erfolge der Lissabon-Strategie, die die Europäische Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt machen soll, weiterhin aus. Die Ursachen des europäischen Rückstands vor allem gegenüber den USA sind bekannt: ein unvollendeter Binnenmarkt, ausufernde Sozialsysteme, die die öffentlichen Haushalte belasten, und unzureichende Forschungsinvestitionen. Um diese Schwächen in den Griff zu bekommen, sieht die Strategie eine grundlegende Reform der Wirtschafts- und Sozialsysteme vor.
Dabei verfolgt sie einen umfassenden Ansatz mit Blick auf verschiedene Reformfelder. Gleichzeitig liegt die Verantwortung für die Ausgestaltung des auf EU-Ebene vertraglich vereinbarten Handlungsrahmens weiterhin bei den Mitgliedstaaten. Die Umsetzung der Lissabon-Strategie krankt daran, dass es weiterhin an einem proaktiven Engagement der Mitgliedstaaten fehlt und es darüber hinaus versäumt wurde, die Notwendigkeit konstruktiver Wirtschafts- und Sozialreformen der Öffentlichkeit zu vermitteln. Deutschland und Frankreich unterscheiden sich in vier zentralen Punkten:
Um Fortschritte zu erzielen, sollten diese fundamentalen Divergenzen auf politischer Ebene offen angesprochen werden. Nachhaltige Veränderungen können nur durch eine Politik der kleinen Schritte erreicht werden, die auf die Verantwortung der gesellschaftlichen Akteure aufbaut und somit die Bürgernähe weit effizienter fördert als viele Großprojekte.
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Jahrbuch Internationale Politik: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik
von Josef Braml, Karl Kaiser, Hanns W. Maull, Eberhard Sandschneider, Klaus Werner Schatz (Hrsg.)
Perspektiven für transatlantische Zusammenarbeit
Im Rahmen einer Konferenz mit dem Arbeitstitel »Europe in the World«, die in
Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung vom Institute for Strategic
Studies in Krakau vom 19. bis 20. Juni 2008 organisiert wurde, erläuterte
Josef Braml die Perspektiven für transatlantische Kooperation nach den
US-Wahlen.
20.06.2008
Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik
In der »NRgy Lounge«, einem energiepolitischen Gesprächskreis der
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen auf Einladung des Bevollmächtigten und
Staatssekretärs Michael Mertes, präsentierte Josef Braml am 11. Juni 2008 die
Empfehlungen des neukonzipierten DGAP-Jahrbuch mit dem Titel
»Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik«.
11.06.2008
Ausschreibung des 4. Diplomatenkollegs
Das Diplomatenkolleg lädt jährlich 12 in Deutschland tätige Diplomatinnen
und Diplomaten aus Mittel- und Osteuropa, dem Südkaukasus und Zentralasien
ein, Deutschland aus vielfältigen Perspektiven zu erleben.
Informationsbesuche, Fachgespräche und Kulturereignisse führen die Teilnehmer
an berufsrelevante Aspekte Deutschlands heran.
10.06.2008
Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft
Interview mit Martin Koopmann
01.07.2008 | France Inter
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