von Alexander Rahr (Hrsg.)
Veröffentlicht am 05. Mai 2006.
Die Bundesregierung möchte während der deutschen EU Ratspräsidentschaft 2007 eine Neuausrichtung der europäischen Nachbarschaftspolitik Richtung postsowjetischen Raum anstoßen. Schwerpunkte der neuen Ostpolitik sind eine modifizierte Energieallianz, neue Lösungsversuche für die eingefrorenen ethnisch-territorialen Konflikte und der Transfer westeuropäischer Rechtsstandards und demokratischer Werte. Doch die neue Ostinitiative der EU wird im postsowjetischen Raum mit anderen politischen Vorstellungen konkurrieren müssen. Russland versucht den Energie – und Rüstungskomplex der ehemaligen Sowjetunion wieder zusammenzuführen. Die USA wollen die westliche Energieversorgung aus dem postsowjetischen Raum durch eine NATO Erweiterung auf den Schwarzmeer- und Kaspischen Raum absichern. China und Indien dringen – ebenfalls die Energieversorgungssicherheit im Visier – nach Zentralasien vor. Die bunten Revolutionen in der Ukraine, Georgien und Kirgisien haben bislang keinen demokratischen Durchbruch gebracht. Die europäische Ostpolitik betritt unsicheres politisches Terrain.
von Alexander Rahr (Hrsg.)
Veröffentlicht am 18. Januar 2006.
In der zweiten Jahreshälfte 2005 wurden in Russland in innenpolitischer und außenpolitischer Hinsicht die Weichen für die Zukunft neu gestellt. Das durch ein stetiges Wirtschaftswachstum und erweiterte Energieexporte erstarkte Russland bietet für den Westen einerseits immer lukrativere wirtschaftliche Kooperationsmöglichkeiten. Andererseits benutzt Moskau seine neue Stellung als Energieimperium, um eigene strategische Interessen, vor allem im postsowjetischen Raum, härter durchzusetzen. Vermutlich dient der neue politische Kurs der Sicherung der Nachfolge Putins.
von Alexander Rahr (eds.)
Veröffentlicht am 05. September 2005.
After the Bundestag elections on the 18th of September, a new Federal Government could be inclined to distance itself from the current ‘special’ and ‘strategic’ relationship between Berlin and Moscow, and increasingly engage with the smaller Central and Eastern European states. On the other hand, it can be expected that the undeniable economic boom in Russia will continue to hold German companies in its spell, and politics will follow the strategic interests of the German economy.
von Alexander Rahr (Hrsg.)
Veröffentlicht am 05. September 2005.
Nach den Bundestagswahlen am 18. September könnte eine neue Bundesregierung gewillt sein, von den »besonderen« und »strategischen« Beziehungen Berlin – Moskau der gegenwärtigen Regierung Abstand zu nehmen und sich verstärkt um die kleineren ost- und mitteleuropäischen Staaten zu kümmern. Andererseits ist zu erwarten, dass der nicht wegzuleugnende Wirtschaftsboom in Russland die deutschen Firmen weiter in seinem Bann hält und die Politik den strategischen Interessen der deutschen Wirtschaft folgen wird.
von Alexander Rahr (Hrsg.)
Veröffentlicht am 06. Juni 2005.
Wladimir Putin will innerhalb seiner noch zweieinhalb Jahre dauernden Präsidentschaft zwei wesentliche Dinge erreichen: Russland über den Faktor Energie wieder als Großmacht auf der Weltbühne verankern und sein Land in die Weltgemeinschaft integrieren.
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Auf Einladung des United States Congressional Research Service sprach
Jan Techau am 8. Mai in Washington, D.C. mit den amerikanischen
Teilnehmern des Congress/Bundestag - Austauschprogramms über aktuelle
Themen der deutschen Innen- und Aussenpolitik.
08.05.2008
Am 7. Mai sprach Jan Techau im Rahmen einer Luncheon Discussion der
Deutschen Post / World Net in Washington, D.C. über Deutschlands
Aussenpolitik, die EU-Agenda nach dem Lissabonner Vertrag und die
Ergebnisse des NATO-Gipfels in Bucharest.
07.05.2008
US-Militärs informieren sich über deutsche Perspektiven
In einer Runde mit etwa 50 amerikanischen Beamten und Offizieren diskutierten Dr. Josef Braml und Dr. Henning Riecke am 22.4.2008 in Beelitz/Brandeburg den Stand der transatlantischen Beziehungen.
22.04.2008
Nato-Gipfel Erfolg für Frankreich
Interview mit Martin Koopmann
04.04.2008 | Radio France Internationale
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