Publikationen: DGAP-Webartikel

Berlin, Paris und die Entwicklung der ESVP

von Jean-Pierre Froehly
Veröffentlicht am 05. September 2001.

Deutschland und Frankreich müssen ihre außen- und sicherheitspolitischen Perzeptionen und Strategien stärker "europäisieren". Nur wenn Konvergenz in der politischen Einschätzung von Krisen erfolgt, können die Europäer mit einer Stimme sprechen.

Konflikt der Kleinmütigen. Freizügigkeit nach der EU-Erweiterung.

von Markus Mildenberger
Veröffentlicht am 03. September 2001.

Schon jetzt ist absehbar, dass die Übergangsfrist der eingeschränkten Freizügigkeit keine sieben Jahre Bestand haben wird, möglicherweise wird es schon nach zwei Jahren eine gründliche Revision geben. Deutschland ist wirtschaftlich eng mit Ostmitteleuropa verbunden, an einer dauerhaften Abschottung seines Arbeitsmarktes kann ihm nicht gelegen sein.

Belebung des europäischen Russlanddialogs. Deutschland-Frankreich-Russland: Strategische Partner für Europa

von Jean-Pierre Froehly
Veröffentlicht am 08. Juni 2001.

Frankreich und Deutschland sollten weder ein „schwaches“ noch ein „starkes“, sondern vielmehr ein „europäisches“ Russland als Ziel ihrer Politik formulieren, welches Großmachtambitionen durch regionale und subregionale Kooperation ersetzt.

Nizza - und wie geht es weiter? Paris, Berlin und das politische Europa

von Jean-Pierre Froehly
Veröffentlicht am 08. Juni 2001.

Nur die Erweiterung der Legitimationsbasis der EU kann die Forderung nach einer europäischen Öffentlichkeit und Bürgernähe der Union wirklich einlösen. Dies bedeutet jedoch, dass die Nationalstaaten, allen voran Deutschland und Frankreich, Ernst machen müssen mit ihren europäischen Ambitionen.

Staaten - oder Bürgerunion?

von Jean-Pierre Froehly
Veröffentlicht am 08. Juni 2001.

Bezüglich der Zukunft der EU scheinen sich innerhalb Europas zwei Lager gegenüber zu stehen, die "Föderalisten" (D, I, NL, B) und "Intergouvernementalisten" (F, GB, skandinavische Länder). Die Fronten sind aber keineswegs verhärtet, deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik weiterhin möglich.