von Dominique David
Veröffentlicht am 18. März 2008.
Die vollständige Wiedereingliederung Frankreichs in die NATO ist eines der außen- und sicherheitspolitischen Kernthemen des Präsidenten Nicolas Sarkozy. Heute unternimmt Frankreich einen neuen Anlauf, um die letzten Folgen des Beschlusses von Charles de Gaulle aus dem Jahr 1966 zu überwinden.
von Dorothée Schmid
Veröffentlicht am 07. Februar 2008.
Während des gesamten Jahres 2007 haben die Beobachter der Mittelmeer-Region eine Entwicklung verfolgt, die von den größten Pessimisten unter ihnen als eine neue Gattung diplomatischer Schimären betrachtet wurde. Tatsächlich entwickelte sich das Projekt einer Mittelmeerunion, das der heutige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy noch als Präsidentschaftskandidat initiiert hatte, nach seinem Wahlsieg zu einem politischen Dossier von höchster Bedeutung. Das französische Projekt stieß bei vielen EU-Partnern auf Unverständnis, so dass die schwierigste Aufgabe für Paris letztendlich darin bestand, die eigenen Freunde von der Sachdienlichkeit der Pläne zu überzeugen.
von Andreas Mehler
Veröffentlicht am 05. Dezember 2007.
Die Afrika-Politik nimmt in Frankreich aufgrund der französischen Kolonialvergangenheit seit jeher einen besonderen Stellenwert ein. Sie gilt als stark an den Interessen bestimmter Lobbys orientiert, europäisch nicht vernetzt, in hohem Maße militarisiert und politisch rückwärtsgewandt. Nicolas Sarkozy gab schon im Vorfeld seiner Wahl 2007 zu verstehen, dass er die sehr spezifischen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent »normalisieren« möchte. Aber die Signale des neuen Präsidenten bleiben widersprüchlich. So wandte sich Sarkozy zwar offen gegen die »Netzwerke aus einer anderen Zeit«, gleichzeitig unterhält er aber beste Beziehungen zu einem Teil der großen Drahtzieher im Afrika-Geschäft.
von Pascal Kauffmann
Veröffentlicht am 19. November 2007.
Die französische Industriepolitik zeichnet sich seit jeher durch einen relativ hohen Grad an staatlichem Interventionismus aus. Vor diesem Hintergrund eines traditionell aktiven Staates kam es in den letzten Jahren im Bereich der Industriepolitik wiederholt zu Missverständnissen mit den deutschen Nachbarn (EADS, Siemens / Alstom, Sanofi-Aventis). Das erkennbare Bemühen der Regierung de Villepin um die Förderung »nationaler Champions« hat aber auch in anderen EU-Staaten ein allgemeines Unwohlsein hervorgerufen.
von Thomas Gomart
Veröffentlicht am 12. November 2007.
Seit der Wahl Nicolas Sarkozys zum französischen Präsidenten im Mai 2007 haben die französisch-russischen Beziehungen mehrere Veränderungen erfahren, die durch bilaterale Ereignisse (z. B. das Total-Gasprom-Abkommen vom Juli 2007), vor allem aber durch die ersten vom neuen Präsidenten formulierten außenpolitischen Grundsätze ausgelöst wurden. Russland gehört für die neue Regierung nicht zu den strategischen Prioritäten. Zugleich bleiben die russischen Reaktionen zurückhaltend. Russland scheint auf die neuen Akzente der französischen Außenpolitik geduldiger zu reagieren als auf die EU- oder die NATO-Politik des Westens.
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Strategische Herausforderungen der deutschen Entwicklungspolitik
Nur für Mitglieder:
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der DGAP am 2. Juni 2008, wird die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul, über die strategischen Herausforderungen der deutschen Entwicklungspolitik sprechen.
02.06.2008
Auf Einladung des United States Congressional Research Service sprach
Jan Techau am 8. Mai in Washington, D.C. mit den amerikanischen
Teilnehmern des Congress/Bundestag - Austauschprogramms über aktuelle
Themen der deutschen Innen- und Aussenpolitik.
08.05.2008
Am 7. Mai sprach Jan Techau im Rahmen einer Luncheon Discussion der
Deutschen Post / World Net in Washington, D.C. über Deutschlands
Aussenpolitik, die EU-Agenda nach dem Lissabonner Vertrag und die
Ergebnisse des NATO-Gipfels in Bucharest.
07.05.2008
Nato-Gipfel Erfolg für Frankreich
Interview mit Martin Koopmann
04.04.2008 | Radio France Internationale
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