von Josef Braml
Veröffentlicht am 22. Februar 2010.
Entgegen dem von US-Politikern und Notenbankern verbreiteten Zweckoptimismus wird sich die wirtschaftliche Schieflage in den USA weiter zuspitzen. Durch die rückläufige Konsumbereitschaft in den USA und die zu erwartende Inflation und Dollarabwertung werden insbesondere Asien und die bis dato hervorragende Wirtschaftspartnerschaft mit Europa in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem die exportabhängige deutsche Wirtschaft wird davon betroffen sein. Die deutsche Politik und Wirtschaft sollten sich frühzeitig durch Diversifikationsstrategien darauf einstellen.
von Henning Riecke
Veröffentlicht am 26. Januar 2010.
Alle Zeichen stehen auf Abzug. Deutschland beschäftigt sich endlich entschlossen mit Afghanistan, fragt aber nur: »Wann und wie kommen wir da wieder raus?« Darum geht es der Bundesregierung bei der Londoner Konferenz über Afghanistan, und um die Vermeidung von Kampfeinsätzen für die Bundeswehr. Ein Blick auf die Perspektiven der Afghanistan-Mission zeigt, dass die schnelle Festlegung auf einen vollständigen Abzug zwar der innenpolitischen Unterstützung in Deutschland dient, aber nicht ihren ursprünglichen Zielen. Besser wäre es, Regierung und Opposition würden gemeinsam und nüchtern über das Erreichbare debattieren und dann die Mittel einsetzen, die dafür notwendig sind. Eine langfristige Begleitung der afghanischen Staatlichkeit ist sinnvoll – für die NATO und für Deutschland. Zurzeit droht noch ein Ende der Mission, ohne Stabilität erreicht zu haben.
von Dr. Josef Braml
Veröffentlicht am 06. November 2009.
The US will no longer give Germany a free-pass on sharing “the burden of global responsibility.” As skepticism of American foreign commitments broadens at home, and with Chancellor Merkel’s address before a joint session of Congress, Germany is no longer in a position to drag its heels on issues that the US finds most important. Furthermore, if Germany hopes to have any future sway in US politics, fulfilling expectations now is necessary.
von Josef Braml
Veröffentlicht am 01. September 2009.
An „alliance of democracies“ which, in the eyes of advocates in the Obama Administration, is already represented by a „global NATO“ could compete with the United Nations or stand in as an alternative when in the future it will be crucial to combine efficiency, legitimacy and burden sharing in one organization.
von Josef Braml
Veröffentlicht am 01. September 2009.
Eine „Allianz der Demokratien“, die es in den Augen einiger Befürworter in der Obama-Regierung bereits in Form der „globalen NATO“ gibt, könnte mit den Vereinten Nationen konkurrieren oder als Alternative bereitstehen, wenn es künftig darum geht, Effizienz, Legitimation und damit auch Lastenteilung zu verbinden.
„Gefahr von Instabilität in der Ukraine auch nach den Wahlen“
DGAP-Experte Alexander Rahr über die Stichwahlen in der Ukraine, ihre außenpolitischen Konsequenzen und die Rolle der EU
02.02.2010
Finanzhilfe für Griechenland innenpolitischer Drahtseilakt für Kanzlerin Merkel
TV Interview mit Almut Möller
05.03.2010 | BBC World
Interview mit Svenja Sinjen
01.03.2010 | Tokyo Shimbun/Chunichi Shimbun -Japanese Newspaper
Treffen des Dalai Lama mit US-Präsident Obama
Interview mit Prof. Dr. Eberhard Sandschneider
18.02.2010 | ARTE | Deutschlandradio | SWR
Am 22. Februar 2010 hat Marcel Viëtor auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Parlaments in Brüssel bei einem Expertentreffen zu Energiepolitik und Energiesicherheit teilgenommen. Er referierte zum Thema „Energiesicherheit, Interdependenz und Diversifizierung“.
22.02.2010
Afghanistan-Strategie auf dem Prüfstand
Am 5. Februar 2010 hat Svenja Sinjen (DGAP-Expertin für transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik) am 5. Transatlantischen Forum der CSU in München teilgenommen. Das Forum bringt im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz regelmäßig Fachleute aus den USA und Deutschland zusammen, um in kleinerem Kreise über drängende Sicherheitsprobleme zu debattieren. In diesem Jahr stand die Anpassung der Afghanistan-Strategie auf der Agenda.
05.02.2010
Zentralasien zwischen Russland, China und der EU
Am 20. Januar 2010 sprach Dr. Stefan Meister im Rahmen einer Podiumsdiskussion des DGAP Forums NRW und der Deutsch-Usbekischen Gesellschaft in Bonn über die wachsende Bedeutung Zentralasiens für die EU. Dabei machte er deutlich, dass die EU in einem wachsenden Wettbewerb um Rohstoffe und Einfluss in der Region mit China und Russland steht.
20.01.2010
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