Publikationen: Europäische Union

Brückenbauer gesucht

von Martin Koopmann
Veröffentlicht am 02. April 2007.

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Noch immer hat Frankreich den Schock des 1989 eingeleiteten Paradigmenwechsels der europäischen Integration – der das Land vom Zentrum an die Peripherie des neuen Europa rückte – nicht verdaut. Doch die innerfranzösische Debatte zeigt: Es bestehen durchaus Chancen, dass die Franzosen bald wieder eine konstruktive Europa-Politik betreiben.

Ist Europa konfliktscheu? Gedanken zur »Berliner Erklärung«

von Henning Riecke und Jan Techau
Veröffentlicht am 26. März 2007.

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Mit der Berliner Erklärung zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge hat die EU sich selbst am 25. März 2007 ein Glückwunschtelegramm geschickt. Das Dokument ist knapp und verständlich, vereint Begeisterung über das Erreichte mit eher nüchternen Passagen und enthält einige gelungene Kompromissformulierungen, insgesamt eine angemessene Form der Selbstwürdigung. Einige der grundsätzlichen Konflikte unter den Europäern werden aber ausgeklammert. Die Autoren der Erklärung sagen wenig über die Zukunft der Verfassung, die Erweiterungsfrage, den Konflikt zwischen Liberalisierung und Protektionismus oder den Fähigkeitsausbau in der Außen- und Sicherheitspolitik. Hat die deutsche die EU-Ratspräsidentschaft damit die Möglichkeit verschenkt, der EU aus der Krise zu helfen?

Globale Rivalen

von Eberhard Sandschneider
Veröffentlicht am 13. März 2007.

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Der Aufstieg Chinas ist der entscheidende machtpolitische Konflikt auf der internationalen Bühne des frühen 21. Jahrhunderts. Dieser Konflikt wird nicht zwangsläufig militärisch, sondern auf den neuen Feldern globaler Positionierung ausgetragen: Imagewettbewerb, wirtschaftliche Konkurrenz, Rivalität um Ressourcen und technologischer Wettlauf bestimmen die Machtpolitik der Gegenwart.

Wettbewerbsfähig und sozial? Die Lissabon-Strategie aus deutsch-französischer Perspektive

von Isabelle Bourgeois und Markus Gabel
Veröffentlicht am 07. März 2007.

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Trotz ihrer Reform im März 2005 bleiben die Erfolge der Lissabon-Strategie, die die Europäische Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt machen soll, weiterhin aus. Die Ursachen des europäischen Rückstands vor allem gegenüber den USA sind bekannt: ein unvollendeter Binnenmarkt, ausufernde Sozialsysteme, die die öffentlichen Haushalte belasten, und unzureichende Forschungsinvestitionen. Um diese Schwächen in den Griff zu bekommen, sieht die Strategie eine grundlegende Reform der Wirtschafts- und Sozialsysteme vor.

Barrieren im atlantischen Wirtschaftsraum - Von der TAFTA zum freien Markt: Neue transatlantische Handelsinitiativen

von Claudia Schmucker und Josef Braml
Veröffentlicht am 01. März 2007.

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Deutschland versucht, während seiner EU-Ratspräsidentschaft die transatlantische Wirtschaftsintegration voranzutreiben. Doch Washington – und einige EU-Länder – reagieren zögerlich. Im Vordergrund steht für sie als Ziel der Abschluss der Doha-Runde. Eine transatlantische Freihandelszone bleibt ein langfristiges Projekt.