von Martin Koopmann
Veröffentlicht am 01. Juli 2007.
Nicolas Sarkozy hat die Präsi-dentschafts- und die Parlaments-wahlen weder mit europa- noch mit außenpolitischen Themen gewonnen. Zwar braucht er sich nicht vorwerfen zu lassen, gerade die Europapolitik im Wahlkampf vernachlässigt zu haben. Doch war das gescheiterte Referendum zum EU-Verfassungsvertrag auch seine Niederlage, und der „Präsident aller Franzosen“, als der sich der ehemalige UMP-Vorsitzende versteht, weiß nur zu gut, dass die Ängste vieler Franzosen vor dem liberalen Europa und der Globalisierung seinen europapolitischen Handlungsspielraum beschneiden werden.
von Jan Techau
Veröffentlicht am 18. Juni 2007.
Asking for the improvement of the EU’s foreign policy is asking Kissinger’s phone number question over and over again. The phone number question is essentially a leadership question. And all the institutional reform efforts we have been observing ever since the commencement of the Constitutional Convention’s work in February 2002, including the infamous “reflection period” after the failed referenda in France and the Netherlands in 2005, have basically been mostly that: a leadership debate.
von Martin Koopmann
Veröffentlicht am 13. Juni 2007.
Der neue französische Präsident Nicolas Sarkozy hat die Liberalisierung des Wirtschafts- und Sozialsystems versprochen. Da er jedoch an der Reformwilligkeit seiner Landsleute zweifelt, formuliert er zugleich eine interventionistische Europapolitik, die er als Argument gegen die zu erwartende Reformkritik ins Feld führen wird.
von Claudia Schmucker und Josef Braml
Veröffentlicht am 23. Mai 2007.
During its current term as EU Council president, Germany has been trying hard to promote transatlantic economic integration. But Washington—and some EU countries—have reacted hesitantly. For them, the primary goal is closing the Doha Round. A transatlantic free trade zone remains a long-term project.
von Frank Umbach und Alexander Skiba
Veröffentlicht am 24. April 2007.
Nach dem EU-Frühjahrsgipfel 2007 steht fest: die Europäische Union ist in den Bereichen Klimaschutz, Energie und Energieaußenpolitik nur vordergründig so geeint, wie es die Ratsbeschlüsse nahe legen. Sie muss (1) gegenüber Russland künftig mit »einer Stimme« sprechen, (2) energiepolitische Entscheidungen zielgerichteter planen und (3) Pipelineprojekte außenpolitisch stärker flankieren. Nur so kann sich die EU zu einem strategischen Akteur in internationalen Energiefragen entwickeln. Die innereuropäische Uneinigkeit gegenüber dem Hauptenergielieferanten Russland bleibt indes als größtes Problem der angestrebten Energieaußenpolitik bestehen. Auch beim Klimaschutz steht die konkrete Lastenteilung der ehrgeizigen Ziele zwischen den 27 Mitgliedstaaten noch aus.
Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP
Ab 1. September 2010 wird Botschafter a. D. Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.
01.09.2010
Außenminister Westerwelle bereist den Westlichen Balkan
Interviews mit Dr. Cornelius Adebahr
25.08.2010 | Radio Free Europe, Tagesszeitung „Danas“
Russische Medien und die Waldbrände
Hintergrundgespräch mit Dr. Stefan Meister
13.08.2010 | Deutschlandradio Kultur
Interview mit Dr. Stefan Meister
08.08.2010 | WDR 5, Die Tagespost, Radio Fritz, NRW-RV
Call for Applications:
Czech-German Young Professionals Program
Bewerbungsschluss: 26. September 2010
Alexander Rahr trifft den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch
Alexander Rahr wurde am 18. Juni 2010 zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern von Yalta European Strategy vom ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch empfangen. Janukowitsch sprach über die verbesserte wirtschaftliche Lage im Land und über seine bevorstehende Deutschland-Reise. In diesem Zusammenhang erklärte Janukowitsch, dass er gute Beziehungen zu Deutschland unter anderem auch nutzen will, um wichtige politische Signale an die Europäische Union auszusenden. Die Ukraine möchte eine Freihandelszone mit der Europäischen Union begründen. Auch wünscht sich Janukowitsch die Abschaffung der Visen zwischen der Ukraine und der EU.
18.06.2010
Almut Möller, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen, referierte am 15. Juni 2010 bei der Tagung von EPIN in Istanbul zu “Europa 2030: Die Debatte um die Zukunftsstrategie der Europäischen Union”. Die Tagungen des Netzwerks europäischer Think Tanks finden regelmäßig zu aktuellen Fragen des Integrationsprozesses statt. Gastgeber in der Türkei war das Centre for Economics and Foreign Policy (EDAM).
15. Juni 2010
15.06.2010
Alexander Rahr moderierte am 10. Juni in Moskau eine Podiumsdiskussion auf der internationalen Konferenz "Drug Production in Afghanistan. A Challenge to the International Community." An der Konferenz nahmenteil: Russlands Präsident Dmitri Medvedev, Aussenminister Sergei Lawrow, NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, Generäle der ISAF, Mitglieder des Regierungskabinetts von Afghanistan, Sicherheitspolitiker aus Indien, Türkei, Iran, Pakistan, Kolumbien, USA.
10.06.2010
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