von Jan Techau und Alexander Skiba
Veröffentlicht am 04. Februar 2008.
Die Entscheidung der Bundesregierung, der amerikanischen Bitte an die Bündnispartner um Entsendung von Bundeswehreinheiten in den Süden Afghanistans nicht nachzukommen, ist ein schwerwiegender außenpolitischer Fehler. Sie dient weder dem Ziel eines dauerhaft stabilen Afghanistans noch bringt sie die dringend erforderliche Redlichkeit in die deutsche außenpolitische Debatte. Sie wird erheblichen politischen Schaden im Verhältnis zu den Bündnispartnern erzeugen und den außenpolitischen Handlungsspielraum Deutschlands verringern.
von Martin Koopmann, Stephan Martens (Hrsg.)
Veröffentlicht am 03. Februar 2008.
50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, wobei Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik ebenso behandelt werden wie der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik, das Problem politischer Führung in der EU, die Rolle Europas in der Welt sowie spezifische Themen wie die Migrations-, die Energie- oder die Menschenrechtspolitik.
von Timur Goksel, Hans Bastian Hauck, Karim Makdisi and Stuart Reigeluth
Veröffentlicht am 15. Januar 2008.
Seit dem Ende des Israel-Libanon-Krieges im Sommer 2006 leistet Deutschland nicht nur als Führungsnation des maritimen Einsatzverbandes der UNIFIL-II-Schutztruppe der Vereinten Nationen einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung des Libanon. Im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit baut die Bundesrepublik auch das Küstenradar der libanesischen Marine wieder auf, im Norden des Landes entlang der Grenze zu Syrien werden libanesische Soldaten, Polizisten, Zoll- und Grenzbeamte in einem Pilotprojekt an Verfahren des integrierten Grenzmanagements herangeführt und ausgebildet. Auch wenn – oder gerade weil – diese Aktivitäten weniger im öffentlichen Rampenlicht zu stehen scheinen, sind sie umso mehr geeignet, den Libanesen die Souveränität über ihr eigenes Land und dessen Grenzen zurückzugeben, und sollten daher in bewährter, zurückhaltender Weise fortgeführt werden. Die in Brüssel diskutierte Überführung erfolgreicher Pilotprojekte in eine EU-Mission könnte dagegen kontraproduktiv wirken.
von Jan Techau
Veröffentlicht am 02. Januar 2008.
Es ist wieder en vogue in Deutschland über die Weltordnung zu diskutieren. Die Globalisierung hat die Menschen gelehrt, dass weltweite Zusammenhänge ihr Leben bestimmen. Aber diese Einsicht führt auch zu Verunsicherung, denn sie nährt das Gefühl, dass wir auf die Kräfte, die uns beeinflussen, selbst keinen mehr Einfluss zu haben. Die gegenwärtige Debatte ist ein untrügliches Symptom dieser Verunsicherung. Und ein Blick auf die Weltlage scheint diese Verunsicherung zu bestätigen. Jan Techau erklärt warum.
von Frank Umbach
Veröffentlicht am 11. Dezember 2007.
China’s ascendance on the world stage signals a major shift in the global political, economic, and security environment. The ability of the U.S. and EU to deal effectively with the challenges associated with China’s rise have far-reaching consequences both for transatlantic relations and for the effective management of China’s global emergence and the world order. The Bush administration’s China policy appears still contested and the future of Sino-American relations highly uncertain. China has not already become the world’s 4th economy and 3rd exporter, but also an increasingly important political power (total external trade now more than three times the combined trade of India and Brazil). In this context, it is not surprising that competition and rivalries within the strategic triangle are growing. While ambivalence has always characterized the complex U.S.-China relations, increasing frictions in a number of political and economic fields is rather a new development within the EU-China relations during the last 12-18 months.
Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP
Ab 1. September 2010 wird Botschafter a. D. Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.
01.09.2010
Außenminister Westerwelle bereist den Westlichen Balkan
Interviews mit Dr. Cornelius Adebahr
25.08.2010 | Radio Free Europe, Tagesszeitung „Danas“
Russische Medien und die Waldbrände
Hintergrundgespräch mit Dr. Stefan Meister
13.08.2010 | Deutschlandradio Kultur
Interview mit Dr. Stefan Meister
08.08.2010 | WDR 5, Die Tagespost, Radio Fritz, NRW-RV
Call for Applications:
Czech-German Young Professionals Program
Bewerbungsschluss: 26. September 2010
Alexander Rahr trifft den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch
Alexander Rahr wurde am 18. Juni 2010 zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern von Yalta European Strategy vom ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch empfangen. Janukowitsch sprach über die verbesserte wirtschaftliche Lage im Land und über seine bevorstehende Deutschland-Reise. In diesem Zusammenhang erklärte Janukowitsch, dass er gute Beziehungen zu Deutschland unter anderem auch nutzen will, um wichtige politische Signale an die Europäische Union auszusenden. Die Ukraine möchte eine Freihandelszone mit der Europäischen Union begründen. Auch wünscht sich Janukowitsch die Abschaffung der Visen zwischen der Ukraine und der EU.
18.06.2010
Almut Möller, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen, referierte am 15. Juni 2010 bei der Tagung von EPIN in Istanbul zu “Europa 2030: Die Debatte um die Zukunftsstrategie der Europäischen Union”. Die Tagungen des Netzwerks europäischer Think Tanks finden regelmäßig zu aktuellen Fragen des Integrationsprozesses statt. Gastgeber in der Türkei war das Centre for Economics and Foreign Policy (EDAM).
15. Juni 2010
15.06.2010
Alexander Rahr moderierte am 10. Juni in Moskau eine Podiumsdiskussion auf der internationalen Konferenz "Drug Production in Afghanistan. A Challenge to the International Community." An der Konferenz nahmenteil: Russlands Präsident Dmitri Medvedev, Aussenminister Sergei Lawrow, NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, Generäle der ISAF, Mitglieder des Regierungskabinetts von Afghanistan, Sicherheitspolitiker aus Indien, Türkei, Iran, Pakistan, Kolumbien, USA.
10.06.2010
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