von Katharina Gnath und Josef Braml
Veröffentlicht am 03. Dezember 2008.
Europa kann nach den US-Wahlen weder eine sofortige Wiederbelebung der multilateralen Doha-Runde erwarten noch sollte es darauf drängen. Die Verhandlungen sind in einer Pattsituation; ihre Wiederbelebung würde einen klaren politischen Willen der wichtigsten Handelsnationen – allen voran den USA – erfordern. Doch der künftige US-Präsident Barack Obama kann diese internationale Führungsrolle bis auf weiteres nicht übernehmen, weil er mit Blick auf die akute Wirtschaftskrise andere, innenpolitische Wirtschaftsprioritäten setzen wird. Selbst wenn die Obama-Administration sich für eine Freihandelsagenda einsetzen wollte, hätte sie große Schwierigkeiten, die Unterstützung des Kongresses zu gewinnen, der in der amerikanischen Handelspolitik die entscheidende Rolle spielt.
von Ulla Brunkhorst & Martin Koopmann (Hrsg.)
Veröffentlicht am 01. Dezember 2008.
Die Frankreich-Themen 2007 bilden den Auftakt zu einer Publikationsreihe, die künftig in jährlichem Rhythmus mit Analysen zur französischen Politik erscheinen wird. Die Beiträge von Fachleuten aus Universitäten und Forschungsinstituten beleuchten Fragen der Außen- und Europapolitik genauso wie innen-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen. Im vorliegenden Band steht naturgemäß die umfassende Analyse der Präsidentschaftswahlen mit ihren Folgen für ausgewählte Politikfelder im Mittelpunkt – wie die Beziehungen zu Russland, die Afrikapolitik, die Europapolitik und die Industriepolitik
von Simon Koschut und Jennifer Morgan
Veröffentlicht am 24. November 2008.
Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat den Kampf gegen die Erderwärmung bei seiner Rede in San Francisco am 31. August 2008 zum zentralen Bestandteil einer neuen transatlantischen Agenda für das 21. Jahrhundert erklärt. Im Auswärtigen Amt spricht man in diesem Zusammenhang bereits von einer neuen Ära transatlantischer Zusammenarbeit. Die Voraussetzungen für eine »grüne Allianz« stehen angesichts des klimapolitischen Meinungswandels in den USA nicht schlecht. Mit der Wahl von Barack Obama zum künftigen amerikanischen Präsidenten entstehen neue Möglichkeiten. Sein Wahlprogramm weist viele Ähnlichkeiten mit Elementen der europäischen Klima- und Energiestrategie auf. Die internationalen Klimaschutzverhandlungen bieten die Möglichkeit für Barack Obama, das internationale Ansehen der USA wiederherzustellen. Europa muss nun geschickt agieren und nach einer transformativen transatlantischen Partnerschaft streben, in der Klimawandel die oberste Priorität einnimmt. Nirgendwo sonst ist der Wandel so notwendig wie in der internationalen Klimaschutzpolitik, und Europa hat dabei die Möglichkeit, sich auf Obamas eigene Agenda zu beziehen, um Europas Ziele voranzubringen.
von Kathrin Brockmann, David Bosold (eds.)
Veröffentlicht am 10. November 2008.
In a world more and more characterized by multipolar structures, stability is an ever more evasive aim. Political theory tells us that multipolar systems are much less stable than bipolar or hegemonic ones. For the next generation of global political leaders it is paramount to understand how tectonic shifts in our present global order will influence the relative position of their own countries. The shifting parameters of rising powers, trends of regional cooperation and integration will set the stage for an emerging new world order where not only states and markets, but increasingly also transnational networks will play an ever more important role. In this sense, we could address networks in a double perspective: in the real world which we try to shape and understand and also in the world of young leaders who will have to shoulder the bulk of work and responsibility in the years and decades ahead.
von Xavier Timbeau
Veröffentlicht am 03. November 2008.
Statt eines übergeordneten strategischen Konzepts prägt eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen die Wirtschafts- und Sozialpolitik unter Nicolas Sarkozy. Ernüchterung, Enttäuschung und Ungewissheit über die langfristige Zielsetzung der Reformen bestimmen die gesellschaftliche Reaktion und führen zu einer zunehmenden Infragestellung der aktuellen französischen Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP
Ab 1. September 2010 wird Botschafter a. D. Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.
01.09.2010
Außenminister Westerwelle bereist den Westlichen Balkan
Interviews mit Dr. Cornelius Adebahr
25.08.2010 | Radio Free Europe, Tagesszeitung „Danas“
Russische Medien und die Waldbrände
Hintergrundgespräch mit Dr. Stefan Meister
13.08.2010 | Deutschlandradio Kultur
Interview mit Dr. Stefan Meister
08.08.2010 | WDR 5, Die Tagespost, Radio Fritz, NRW-RV
Call for Applications:
Czech-German Young Professionals Program
Bewerbungsschluss: 26. September 2010
Alexander Rahr trifft den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch
Alexander Rahr wurde am 18. Juni 2010 zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern von Yalta European Strategy vom ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch empfangen. Janukowitsch sprach über die verbesserte wirtschaftliche Lage im Land und über seine bevorstehende Deutschland-Reise. In diesem Zusammenhang erklärte Janukowitsch, dass er gute Beziehungen zu Deutschland unter anderem auch nutzen will, um wichtige politische Signale an die Europäische Union auszusenden. Die Ukraine möchte eine Freihandelszone mit der Europäischen Union begründen. Auch wünscht sich Janukowitsch die Abschaffung der Visen zwischen der Ukraine und der EU.
18.06.2010
Almut Möller, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen, referierte am 15. Juni 2010 bei der Tagung von EPIN in Istanbul zu “Europa 2030: Die Debatte um die Zukunftsstrategie der Europäischen Union”. Die Tagungen des Netzwerks europäischer Think Tanks finden regelmäßig zu aktuellen Fragen des Integrationsprozesses statt. Gastgeber in der Türkei war das Centre for Economics and Foreign Policy (EDAM).
15. Juni 2010
15.06.2010
Alexander Rahr moderierte am 10. Juni in Moskau eine Podiumsdiskussion auf der internationalen Konferenz "Drug Production in Afghanistan. A Challenge to the International Community." An der Konferenz nahmenteil: Russlands Präsident Dmitri Medvedev, Aussenminister Sergei Lawrow, NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, Generäle der ISAF, Mitglieder des Regierungskabinetts von Afghanistan, Sicherheitspolitiker aus Indien, Türkei, Iran, Pakistan, Kolumbien, USA.
10.06.2010
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