Publikationen: Weltwirtschaft

Die Handelspolitik des künftigen US-Präsidenten

von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 06. Mai 2008.

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Die Handelspolitik ist ein wichtiges Thema in den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008. Obwohl die jeweiligen Positionen stark von der Wahlkampflogik geprägt sind, lassen sich im Zusammenspiel mit den Aussagen vor dem Wahlkampf, der Wahl der Wirtschaftsberater sowie des Wahlverhaltens im Kongress Schlüsse über die zukünftige Handelspolitik der einzelnen Kandidaten ziehen: Hillary Clinton kündigt ein sofortiges Moratorium auf alle laufenden Verhandlungen an und will versuchen, Arbeits- und Umweltstandards in Handelsabkommen zu integrieren. Letzteres würde auch ganz oben auf der Handelsagenda von Barack Obama stehen, auch wenn er dem Freihandel insgesamt weniger kritisch gegenübersteht. John McCain würde sich sowohl für die Doha-Runde als auch für weitere bilaterale Handelsliberalisierungen stark machen.

Amerikas neue Energie: Energieaußenpolitik der USA nach Bush

von Josef Braml
Veröffentlicht am 23. April 2008.

Zunehmender Energiekonsum, wachsende Abhängigkeit von Ölimporten und eine größere Sensibilität der Öffentlichkeit für Klimaprobleme haben in den USA die Debatte über eine »low carbon economy« intensiviert. Nach der Neupositionierung auch von Teilen der Wirtschaft ist – unter dem nächsten Präsidenten – eine politische Initiative für erneuerbare Energien und neue Technologien nicht unwahrscheinlich. Eine transatlantische multilaterale Energie- und Klimapartnerschaft könnte dann wirtschaftliche Chancen eröffnen und die internationale Energiesicherheitssituation verbessern.

Russia under Medvedev

von Alexander Rahr and Stefan Meister
Veröffentlicht am 01. April 2008.

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Initially observers in Russia and the West were firmly convinced that the newly elected head of the Kremlin administration, Dmitry Medvedev, would only be a “puppet president” under the excessively powerful head of government Vladimir Putin. Meanwhile, however, most experts have changed their minds. In his speeches and interviews Medvedev announces a correction in Russia’s political and economic policies. He could—albeit not immediately—become “emancipated” from his role as Putin’s Crown Prince. Medvedev does not have his roots in the secret services, he belongs to the post-communist Perestroika generation.

Russland unter Medwedew

von Alexander Rahr und Stefan Meister
Veröffentlicht am 27. März 2008.

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Dmitrij Medwedew setzt nach seiner Wahl zum russischen Präsidenten eigene Akzente. Er kündigt in seinen Reden und Interviews eine politische und wirtschaftliche Kurskorrektur für Russland an und könnte sich von seinem Ziehvater Putin emanzipieren. Medwedew stammt nicht aus den Geheimdiensten und er gehört der Generation Perestrojka an, die ihre Wurzeln nicht mehr im kommunistischen System hat. Medwedew will den Rechtsstaat und die Marktwirtschaft stärken, die Zivilgesellschaft und die freie Presse fördern, die Unabhängigkeit der Justiz garantieren, Abstriche am Zentralstaat vornehmen und die Beziehungen zum Westen verbessern.

The Legs of the Triangle – The EU-China Relations

von Frank Umbach
Veröffentlicht am 11. Dezember 2007.

China’s ascendance on the world stage signals a major shift in the global political, economic, and security environment. The ability of the U.S. and EU to deal effectively with the challenges associated with China’s rise have far-reaching consequences both for transatlantic relations and for the effective management of China’s global emergence and the world order. The Bush administration’s China policy appears still contested and the future of Sino-American relations highly uncertain. China has not already become the world’s 4th economy and 3rd exporter, but also an increasingly important political power (total external trade now more than three times the combined trade of India and Brazil). In this context, it is not surprising that competition and rivalries within the strategic triangle are growing. While ambivalence has always characterized the complex U.S.-China relations, increasing frictions in a number of political and economic fields is rather a new development within the EU-China relations during the last 12-18 months.