Publikationen: Weltwirtschaft

Onkel Dagobert in Nöten. Auswirkungen der wirtschaftlichen Schieflage in den USA auf Europa

von Josef Braml
Veröffentlicht am 22. Februar 2010.

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Entgegen dem von US-Politikern und Notenbankern verbreiteten Zweckoptimismus wird sich die wirtschaftliche Schieflage in den USA weiter zuspitzen. Durch die rückläufige Konsumbereitschaft in den USA und die zu erwartende Inflation und Dollarabwertung werden insbesondere Asien und die bis dato hervorragende Wirtschaftspartnerschaft mit Europa in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem die exportabhängige deutsche Wirtschaft wird davon betroffen sein. Die deutsche Politik und Wirtschaft sollten sich frühzeitig durch Diversifikationsstrategien darauf einstellen.

Einzigartig und widersprüchlich: Die Neudefinition der französisch-chinesischen Beziehungen

von Valérie Niquet
Veröffentlicht am 04. Dezember 2009.

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Trotz einzelner Krisen erfuhren die französisch-chinesischen Beziehungen seit Beginn der achtziger Jahre eine stetige Intensivierung, die um die Jahrtausendwende zur Begründung einer »strategischen Partnerschaft« zwischen beiden Ländern führte. Ein wachsendes Ungleichgewicht zwischen beiden Volkswirtschaften belastet jedoch die Beziehungen heute – ebenso wie die aggressive Technologietransferpolitik Chinas oder die Asymmetrien zwischen beiden Staaten bezüglich der Investitionen ins Partnerland und der Öffnung ihrer Märkte.

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel

von Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 05. Oktober 2009.

Die G-20 wird zum wichtigsten Forum für internationale Wirtschaftspolitik, dem bereits der Titel eines „Weltwirtschaftsrats“ verliehen wird. Erste wichtige Beschlüsse konnten die Staats- und Regierungschefs in Pittsburgh fassen: zur Eigenkapitalquote der Banken, zu Liquiditätsreserven, zur Managervergütung und zur Quotenreform des IWF.

Nach der Krise ist vor der Krise

von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 18. September 2009.

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Die Erwartungen an den G20-Gipfel in Pittsburgh sind niedrig, da sich die Wirtschaft langsam erholt und zwischen den Staaten wenig Einigkeit herrscht (z. B. bei der Deckelung von Bonuszahlungen). Trotzdem muss die Chance genutzt werden: Zwingend notwendig sind die Stärkungen der Eigenkapitalvorschriften für Banken (antizyklische Regulierung), um zukünftige Exzesse zu vermeiden. Des Weiteren muss Pittsburgh die Aufsichtsfunktion des IWF konkretisieren. Auch das Thema der globalen Ungleichgewichte muss auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über den Gipfel hinaus sollte die G20 in ihrer jetzigen Zusammensetzung erhalten bleiben, um die Reformen der internationalen Finanzarchitektur voranzutreiben.

Zentralasien und die EU - Aussichten einer Energiepartnerschaft

von Luba Azarch
Veröffentlicht am 25. August 2009.

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Mit der 2007 aufgenommenen »Strategie für eine neue Partnerschaft« ist das energiereiche Zentralasien verstärkt ins Blickfeld der EU-Außenpolitik gerückt. Hauptzielsetzung der EU ist, einen ordnungs- und entwicklungspolitischen Ansatz mit dem Durchsetzen von wirtschaftlichen, energie- und sicherheitspolitischen Interessen zu verbinden und die vorhandenen Beziehungen mit der Region zu vertiefen.