von Marcel Viëtor and Oldag Caspar
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009.
There is little left of the leadership that Germany once held in international climate politics. However, climate policy could become the next major project of Germany’s foreign policy. A committed climate policy would not only strengthen Germany’s economy and the security of its energy supply. Berlin would, as a leader in climate politics, also gain a greater international reputation and scope within initiatives in other sectors.
von Marcel Viëtor und Oldag Caspar
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009.
Von der beanspruchten Führungsrolle Deutschlands in der internationalen Klimapolitik bleibt nicht viel übrig. Dabei könnte die Klimapolitik das nächste große Projekt deutscher Außenpolitik sein. Mit einer engagierten Klimapolitik würde Deutschland nicht nur seine Wirtschaft stärken und die eigene Energieversorgungssicherheit erhöhen. Als klimapolitisches Zugpferd gewänne Berlin international an Ansehen und erhielte auch in anderen Bereichen mehr Gestaltungsspielraum.
von Alexander Rahr
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009.
Im Januar 2010 finden in der Ukraine Präsidentschaftswahlen statt. Das Interesse der europäischen Öffentlichkeit wird dann wieder auf dieses Land gerichtet sein. Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine in der Finanzkrise mit Milliardenkrediten beigestanden und den drohenden Staatsbankrott abgewendet. Der IWF beglich faktisch auch die ukrainischen Schulden für Gaslieferungen aus Russland. Dadurch ist zwar der Konflikt mit Russland entschärft worden, aber die Ukraine ist in große finanzielle Abhängigkeit vom Westen geraten. Werden Russland und die EU weiter um die Ukraine konkurrieren?
von Luba Azarch
Veröffentlicht am 25. August 2009.
Mit der 2007 aufgenommenen »Strategie für eine neue Partnerschaft« ist das energiereiche Zentralasien verstärkt ins Blickfeld der EU-Außenpolitik gerückt. Hauptzielsetzung der EU ist, einen ordnungs- und entwicklungspolitischen Ansatz mit dem Durchsetzen von wirtschaftlichen, energie- und sicherheitspolitischen Interessen zu verbinden und die vorhandenen Beziehungen mit der Region zu vertiefen.
von Alexander Rahr
Veröffentlicht am 02. Juli 2009.
Zwischen Moskau und Kiew droht der Gaskonflikt erneut zu eskalieren. Die Ukraine kann ihre Gasrechnung an Russland nur mit Mühe bezahlen und gerät in Verzug bei der Auffüllung ihrer Gasspeicher, die wiederum für die Energieversorgung Europas eine wichtige Rolle spielen. Der Westen, besorgt um die Energieversorgung Europas im kommenden Herbst und Winter, stellt der Ukraine einen Milliardenkredit zur Verfügung. Doch die Ukraine benötigt zusätzliche Kredite für die Rettung ihres Sozialsystems. In der Ukraine beginnt der Präsidentschaftswahlkampf. Die Umfragewerte für den Amtsinhaber Viktor Juschtschenko liegen bei 3 Prozent. Beste Chancen werden dem Kandidaten der Ostukraine, Viktor Janukowitsch, eingeräumt. In den nächsten Monaten kann noch mehr Unvorhergesehenes passieren, denn von allen osteuropäischen Ländern ist die Ukraine von der Finanzkrise am heftigsten betroffen.
„Gefahr von Instabilität in der Ukraine auch nach den Wahlen“
DGAP-Experte Alexander Rahr über die Stichwahlen in der Ukraine, ihre außenpolitischen Konsequenzen und die Rolle der EU
02.02.2010
Interview mit Svenja Sinjen
01.03.2010 | Tokyo Shimbun/Chunichi Shimbun -Japanese Newspaper
Treffen des Dalai Lama mit US-Präsident Obama
Interview mit Prof. Dr. Eberhard Sandschneider
18.02.2010 | ARTE | Deutschlandradio | SWR
„Weitere Sanktionen gegen Iran führen nicht zum Ziel“
Gastbeitrag von Konstantin Kosten
10.02.2010 | Die Tagesspost
Am 22. Februar 2010 hat Marcel Viëtor auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Parlaments in Brüssel bei einem Expertentreffen zu Energiepolitik und Energiesicherheit teilgenommen. Er referierte zum Thema „Energiesicherheit, Interdependenz und Diversifizierung“.
22.02.2010
Afghanistan-Strategie auf dem Prüfstand
Am 5. Februar 2010 hat Svenja Sinjen (DGAP-Expertin für transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik) am 5. Transatlantischen Forum der CSU in München teilgenommen. Das Forum bringt im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz regelmäßig Fachleute aus den USA und Deutschland zusammen, um in kleinerem Kreise über drängende Sicherheitsprobleme zu debattieren. In diesem Jahr stand die Anpassung der Afghanistan-Strategie auf der Agenda.
05.02.2010
Zentralasien zwischen Russland, China und der EU
Am 20. Januar 2010 sprach Dr. Stefan Meister im Rahmen einer Podiumsdiskussion des DGAP Forums NRW und der Deutsch-Usbekischen Gesellschaft in Bonn über die wachsende Bedeutung Zentralasiens für die EU. Dabei machte er deutlich, dass die EU in einem wachsenden Wettbewerb um Rohstoffe und Einfluss in der Region mit China und Russland steht.
20.01.2010
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