von Laure Delcour
Veröffentlicht am 29. Juli 2010.
Basierend auf einer gemeinsamen Lesart des internationalen Geschehens stimmen Frankreich und Russland in ihren Positionen häufig weitgehend überein, wobei die französische Haltung damit nicht selten im Widerspruch zu den Positionen anderer EU-Mitgliedstaaten steht. Trotz seines privilegierten Verhältnisses ist es Frankreich bisher jedoch weder im politischen noch im wirtschaftlichen Bereich gelungen, eine kohärente europäische Position gegenüber Russland zu fördern.
von Stefan Meister
Veröffentlicht am 07. Juli 2010.
The European Union’s policy towards the South Caucasus is a typical example of the inability of its member states to develop a common policy towards the post-Soviet space. Furthermore, the EU has been slow to adapt to changes in the region, such as, most notably, the rise in power and relevance of Azerbaijan in the South Caucasus region. The failure of conflict resolution in the South Caucasus is also due to diverging interests between the member states and EU’s limited engagement in its neighborhood, which makes the EU policy towards the South Caucasus at the most reactive. First, the South Caucasus fuels internal European disputes on how one should develop a policy towards Russia, and its post-Soviet neighbors. Second, an ideologically charged debate about diversification of energy supply has unfolded in the Europe-Caspian discourse, without tangible results. Third, the region exemplifies a lack of a common Western – that is US and EU strategy – towards the post-Soviet space.
von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 21. Juni 2010.
Ende Juni 2010 finden in Kanada zwei Gipfel der Staats- und Regierungschefs statt: Am 25. und 26. Juni treffen sich die Chefs der G8-Staaten – Kanada, USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Russland – in Muskoka. Am darauffolgenden Tag versammeln sich die G201 in Toronto. Die Herausforderungen sind groß: Das G20-Treffen findet vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise statt, die sich in den vergangenen Monaten zu einer Schuldenkrise entwickelt hat. Von beiden Gipfeln sind jedoch keine wegweisenden Entscheidungen zu erwarten, und daher ist vom Gipfelenthusiasmus der letzten Jahre nicht viel übrig geblieben.
von Kristin Linke and Marcel Viëtor (Eds.)
Veröffentlicht am 14. April 2010.
The energy sector is the driving force in relations between the EU, Russia and Turkey. The EU is a major consumer, Russia a major supplier and Turkey is both an important consumer and a transit country, mainly for natural gas but also for crude oil. Since the three players share an interest in a secure and smooth energy supply and face common external challenges, this constellation suggests that they should explore the potential for a cooperative energy triangle between the EU, Russia and Turkey.
von Maria Davydchyk und Marie-Lena May
Veröffentlicht am 02. Februar 2010.
Belarus befindet sich aus zwei Gründen im Wandel: der Staat steht wegen der Wirtschaftskrise vor großen Problemen, und die Beziehungen zu Russland, dem Stabilisator des Regimes von Staatspräsident Alexander Lukaschenko, haben sich abgekühlt. Deshalb ist Belarus gezwungen, zentrale wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche zu öffnen. Vor der belarussischen Präsidentschaftswahl 2011 bietet sich damit für die EU die Möglichkeit, Strukturveränderungen und eine Annäherung zwischen Belarus und der EU zu unterstützen. Dabei sollte die EU – neben Wirtschaftskooperationen – drei Ansätze in ihrer Politik verfolgen: dezentral agieren, direkten gegenseitigen Austausch forcieren und Belarus in multilaterale EUProjekte integrieren, statt das Land weiter zu isolieren.
Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP
Ab 1. September 2010 wird Botschafter a. D. Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.
01.09.2010
Russische Medien und die Waldbrände
Hintergrundgespräch mit Dr. Stefan Meister
13.08.2010 | Deutschlandradio Kultur
Interview mit Dr. Stefan Meister
08.08.2010 | WDR 5, Die Tagespost, Radio Fritz, NRW-RV
Call for Applications:
Czech-German Young Professionals Program
Bewerbungsschluss: 26. September 2010
Alexander Rahr trifft den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch
Alexander Rahr wurde am 18. Juni 2010 zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern von Yalta European Strategy vom ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch empfangen. Janukowitsch sprach über die verbesserte wirtschaftliche Lage im Land und über seine bevorstehende Deutschland-Reise. In diesem Zusammenhang erklärte Janukowitsch, dass er gute Beziehungen zu Deutschland unter anderem auch nutzen will, um wichtige politische Signale an die Europäische Union auszusenden. Die Ukraine möchte eine Freihandelszone mit der Europäischen Union begründen. Auch wünscht sich Janukowitsch die Abschaffung der Visen zwischen der Ukraine und der EU.
18.06.2010
Almut Möller, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen, referierte am 15. Juni 2010 bei der Tagung von EPIN in Istanbul zu “Europa 2030: Die Debatte um die Zukunftsstrategie der Europäischen Union”. Die Tagungen des Netzwerks europäischer Think Tanks finden regelmäßig zu aktuellen Fragen des Integrationsprozesses statt. Gastgeber in der Türkei war das Centre for Economics and Foreign Policy (EDAM).
15. Juni 2010
15.06.2010
Alexander Rahr moderierte am 10. Juni in Moskau eine Podiumsdiskussion auf der internationalen Konferenz "Drug Production in Afghanistan. A Challenge to the International Community." An der Konferenz nahmenteil: Russlands Präsident Dmitri Medvedev, Aussenminister Sergei Lawrow, NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, Generäle der ISAF, Mitglieder des Regierungskabinetts von Afghanistan, Sicherheitspolitiker aus Indien, Türkei, Iran, Pakistan, Kolumbien, USA.
10.06.2010
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