von Alexander Rahr, Stefan Meister
Veröffentlicht am 09. Mai 2008.
Russlands neuer Präsident Dimitrij Medwedew wird sich in den ersten Monaten seiner Amtszeit intensiv mit der sozial-wirtschaftlichen Lage im Land befassen. Er möchte Russlands wirtschaftliche Abhängigkeiten vom Öl- und Gasexport verringern. Er plant die Wirtschaft auf den Ausbau innovativer Industrien auszurichten und über die Reformierung der Bereiche Forschung, Bildung und moderne Technologien Russland international wettbewerbsfähiger zu gestalten. Im Mittelpunkt seiner Strategie steht das Bemühen, Russland bis 2020 in die Top 5 der größten Volkswirtschaften zu befördern. Da die Energiepreise vermutlich auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden, kann Russland über das notwendige Finanzkapital für den Innovationsschub verfügen. Bei seiner Amtseinführung am 7. Mai versprach Medwedew außerdem, sich um die Entwicklung des Mittelstandes und einer funktionierenden Bürgergesellschaft zu kümmern. Implementieren soll diese Politik der neue Premierminister Wladimir Putin.
von Alexander Rahr and Stefan Meister
Veröffentlicht am 01. April 2008.
Initially observers in Russia and the West were firmly convinced that the newly elected head of the Kremlin administration, Dmitry Medvedev, would only be a “puppet president” under the excessively powerful head of government Vladimir Putin. Meanwhile, however, most experts have changed their minds. In his speeches and interviews Medvedev announces a correction in Russia’s political and economic policies. He could—albeit not immediately—become “emancipated” from his role as Putin’s Crown Prince. Medvedev does not have his roots in the secret services, he belongs to the post-communist Perestroika generation.
von Alexander Rahr und Stefan Meister
Veröffentlicht am 27. März 2008.
Dmitrij Medwedew setzt nach seiner Wahl zum russischen Präsidenten eigene Akzente. Er kündigt in seinen Reden und Interviews eine politische und wirtschaftliche Kurskorrektur für Russland an und könnte sich von seinem Ziehvater Putin emanzipieren. Medwedew stammt nicht aus den Geheimdiensten und er gehört der Generation Perestrojka an, die ihre Wurzeln nicht mehr im kommunistischen System hat. Medwedew will den Rechtsstaat und die Marktwirtschaft stärken, die Zivilgesellschaft und die freie Presse fördern, die Unabhängigkeit der Justiz garantieren, Abstriche am Zentralstaat vornehmen und die Beziehungen zum Westen verbessern.
von Kathrin Brockmann, Hans Bastian Hauck, Stuart Reigeluth (eds.)
Veröffentlicht am 10. Februar 2008.
The International Forum on Strategic Thinking is DGAP’s main instrument for promoting young professionals and scholars in the area of foreign and security policy. Its annual New Faces Conferences gather 20 promising young professionals and scholars pursuing an active career in international organizations, government, NGOs, think tanks and academia.
von Alexander Rahr
Veröffentlicht am 31. Januar 2008.
Gebannt blickt der Westen nach Asien, wo mit China und Indien zwei riesige Wirtschaftsmächte die politisch-wirtschaftliche Landkarte prägen. Doch mindestens ebenso wichtig für uns ist Russland, eine Großmacht, die uns viel näher liegt.
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Strategische Herausforderungen der deutschen Entwicklungspolitik
Nur für Mitglieder:
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der DGAP am 2. Juni 2008, wird die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul, über die strategischen Herausforderungen der deutschen Entwicklungspolitik sprechen.
02.06.2008
Auf Einladung des United States Congressional Research Service sprach
Jan Techau am 8. Mai in Washington, D.C. mit den amerikanischen
Teilnehmern des Congress/Bundestag - Austauschprogramms über aktuelle
Themen der deutschen Innen- und Aussenpolitik.
08.05.2008
Am 7. Mai sprach Jan Techau im Rahmen einer Luncheon Discussion der
Deutschen Post / World Net in Washington, D.C. über Deutschlands
Aussenpolitik, die EU-Agenda nach dem Lissabonner Vertrag und die
Ergebnisse des NATO-Gipfels in Bucharest.
07.05.2008
Nato-Gipfel Erfolg für Frankreich
Interview mit Martin Koopmann
04.04.2008 | Radio France Internationale
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