Publikationen: Mitteleuropa/Osteuropa

Die Gunst der Stunde nutzen: Chancen für eine Annäherung zwischen Belarus und der EU

von Maria Davydchyk und Marie-Lena May
Veröffentlicht am 02. Februar 2010.

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Belarus befindet sich aus zwei Gründen im Wandel: der Staat steht wegen der Wirtschaftskrise vor großen Problemen, und die Beziehungen zu Russland, dem Stabilisator des Regimes von Staatspräsident Alexander Lukaschenko, haben sich abgekühlt. Deshalb ist Belarus gezwungen, zentrale wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche zu öffnen. Vor der belarussischen Präsidentschaftswahl 2011 bietet sich damit für die EU die Möglichkeit, Strukturveränderungen und eine Annäherung zwischen Belarus und der EU zu unterstützen. Dabei sollte die EU – neben Wirtschaftskooperationen – drei Ansätze in ihrer Politik verfolgen: dezentral agieren, direkten gegenseitigen Austausch forcieren und Belarus in multilaterale EUProjekte integrieren, statt das Land weiter zu isolieren.

Die Spaltung überwinden! Traurige Bilanz eines großen Jubiläums: Ungarn 1989–2009

von Gereon Schuch
Veröffentlicht am 21. Dezember 2009.

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Ungarn war 1989 das Musterland politischer Reformen im kommunistischen Ostblock. Die Öffnung der ungarischen Westgrenze im September 1989 für DDR-Bürger beschleunigte maßgeblich die Wende in Ostdeutschland und die damit einhergehende Wiedervereinigung Deutschlands. Zum 20. Jubiläum dieser Ereignisse herrschte in Budapest jedoch nur verhaltene Jubiläumsfreude. Die gesellschaftliche Polarisierung und politische Spaltung des Landes lähmen die parlamentarische Demokratie. Doch Ungarn steht vor gewaltigen innen- wie außenpolitischen Herausforderungen: Das Land steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, bislang ungelöst ist die Integration der Romungro / Roma / Beas, und die Beziehungen zur Slowakei sind aufgrund unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich der Minderheitenpolitik äußerst angespannt. Bewältigen lassen sich diese Aufgaben nur, wenn die beiden großen politischen Parteien den destruktiven Grabenkampf beenden und sich ihrer demokratischen Verantwortung annehmen. Andernfalls droht bei den Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr ein weiterer Aufstieg der radikalen Rechten, die bereits bei den Europa-Wahlen unerwartet hohe Ergebnisse erzielen konnte.

Reconsidering Democratization and Security: Linkages, Lessons Learned and Prospects for the Future

von Kathrin Brockmann, Christian Achrainer (eds.)
Veröffentlicht am 26. November 2009.

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One of the major controversial debates of our time concentrates on the question if and how democratization can contribute to maintaining or strengthening security and stability. While the democratic peace thesis, holding that democratic countries do not enter into violent conflict with one another, suggests a positive correlation between democracy and security, countries in democratic transition are often prone to conflict and instability. A booming concept in the 1990s, the idea of external democracy promotion today is widely contested. Measures range from supporting civil society actors and democratic thinking elites to military regime change.

Democratization and Security in Central and Eastern Europe and the Post-Soviet States

von Kathrin Brockmann, David Bosold (eds.)
Veröffentlicht am 26. Oktober 2009.

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Although Central and Eastern Europe, the Balkans, the Caucasus and Central Asia share the common experience of the demise of the Warsaw Pact and the fall of the former Soviet Union, the political situation in those countries today is markedly diverse. 20 years after the fall of the Berlin wall and the iron curtain, most states in Central and Eastern Europe are considered consolidated democracies and the states of ex-Yugoslavia, albeit to a different extent, have also made significant progress towards democracy in the wake of the civil wars of the 1990s.

Anticipating the Future - Scenarios and Strategic Options for a New Global Order

von David Bosold, Kathrin Brockmann (eds.)
Veröffentlicht am 14. Oktober 2009.

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How can global climate change be mitigated and what roles do international negotiations, businesses, cities and consumers play? In what ways could the EU and its member states constructively engage with China, India and Russia? Will organizations such as the UN, NATO and the EU succeed in adapting their strategies to the changing nature of crises? How can global energy security be achieved? Will the G8 soon be a G20? Or, summing it up differently: what will our globe look like in 2020?