Publikationen: Nordamerika

Die Handelspolitik des künftigen US-Präsidenten

von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 06. Mai 2008.

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Die Handelspolitik ist ein wichtiges Thema in den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008. Obwohl die jeweiligen Positionen stark von der Wahlkampflogik geprägt sind, lassen sich im Zusammenspiel mit den Aussagen vor dem Wahlkampf, der Wahl der Wirtschaftsberater sowie des Wahlverhaltens im Kongress Schlüsse über die zukünftige Handelspolitik der einzelnen Kandidaten ziehen: Hillary Clinton kündigt ein sofortiges Moratorium auf alle laufenden Verhandlungen an und will versuchen, Arbeits- und Umweltstandards in Handelsabkommen zu integrieren. Letzteres würde auch ganz oben auf der Handelsagenda von Barack Obama stehen, auch wenn er dem Freihandel insgesamt weniger kritisch gegenübersteht. John McCain würde sich sowohl für die Doha-Runde als auch für weitere bilaterale Handelsliberalisierungen stark machen.

Amerikas neue Energie: Energieaußenpolitik der USA nach Bush

von Josef Braml
Veröffentlicht am 23. April 2008.

Zunehmender Energiekonsum, wachsende Abhängigkeit von Ölimporten und eine größere Sensibilität der Öffentlichkeit für Klimaprobleme haben in den USA die Debatte über eine »low carbon economy« intensiviert. Nach der Neupositionierung auch von Teilen der Wirtschaft ist – unter dem nächsten Präsidenten – eine politische Initiative für erneuerbare Energien und neue Technologien nicht unwahrscheinlich. Eine transatlantische multilaterale Energie- und Klimapartnerschaft könnte dann wirtschaftliche Chancen eröffnen und die internationale Energiesicherheitssituation verbessern.

US Iran Policy and Europe: From “Regime Change” to “Engagement”?

von Alexander Skiba
Veröffentlicht am 11. April 2008.

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Why has American Iran policy shifted towards supporting European-led diplomatic approach in the last couple of years? In this book Alexander Skiba demonstrates that the Bush administration was unable to formulate an autonomous approach according to its preferences of containing and isolating Iran at the outset of the nuclear crisis. U.S. influence around the world in the aftermath of the Iraq War had rapidly declined. Good military options were lacking. These structural constraints forced Washington to revise its preferences. During the first Bush administration the dysfunctional make-up of the national security policy team prohibited meaningful changes in favor of multilateral diplomacy. Personnel changes in the second cabinet—most notably the promotion of Condoleezza Rice as Secretary of State—allowed for gradual adjustments. Additionally, increased European influence on U.S. Iran policy facilitated transatlantic policy coordination.

Going Beyond Breaking News - Three long-term issues for the new transatlantic agenda

von Jan Techau
Veröffentlicht am 26. März 2008.

Jan Techau of DGAP's Oppenheim Center adresses thre issues which lie at the core of post-election transatlantic relations: a realistic adjustment of expectations, a common strategy on state building, and unified action against the anti-liberal backlash directed against open markets, free trade and globalization.

Präsidentschaftswahlen in den USA: Worauf sich Deutschland einstellen sollte

von Alexander Skiba
Veröffentlicht am 25. März 2008.

Selten hat ein amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf so starke Aufmerksamkeit auch außerhalb der Vereinigten Staaten erhalten wie das diesjährige Rennen um die Nachfolge von George W. Bush. Alexander Skiba analysiert in einem Beitrag für die Zeitschrift Einsichten und Perspektiven der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit den US-Wahlkampf und seine Bedeutung für Deutschland und Europa. Ein Neuanfang in den transatlantischen Beziehungen, so Skiba, kann nur gelingen, wenn die Europäer als ernstzunehmender Partner der USA auftreten. Dann können sie auch ihre eigenen Interessen besser durchsetzen, zum Beispiel im Bereich Klimaschutz.