von Henning Riecke
Veröffentlicht am 26. Januar 2010.
Alle Zeichen stehen auf Abzug. Deutschland beschäftigt sich endlich entschlossen mit Afghanistan, fragt aber nur: »Wann und wie kommen wir da wieder raus?« Darum geht es der Bundesregierung bei der Londoner Konferenz über Afghanistan, und um die Vermeidung von Kampfeinsätzen für die Bundeswehr. Ein Blick auf die Perspektiven der Afghanistan-Mission zeigt, dass die schnelle Festlegung auf einen vollständigen Abzug zwar der innenpolitischen Unterstützung in Deutschland dient, aber nicht ihren ursprünglichen Zielen. Besser wäre es, Regierung und Opposition würden gemeinsam und nüchtern über das Erreichbare debattieren und dann die Mittel einsetzen, die dafür notwendig sind. Eine langfristige Begleitung der afghanischen Staatlichkeit ist sinnvoll – für die NATO und für Deutschland. Zurzeit droht noch ein Ende der Mission, ohne Stabilität erreicht zu haben.
von Christophe Blot und Stefan Kooths
Veröffentlicht am 22. Dezember 2009.
Obwohl die Rezession und die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland und Frankreich synchron verliefen, gab es Unterschiede im Ausmaß der Krise. Warum hat Deutschland (zusammen mit Japan) unter allen Industriestaaten den stärksten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes zu verzeichnen? Warum gehört hingegen Frankreich zu den Ländern, die am Wenigsten betroffen sind? Wie lässt sich erklären, dass die Zunahme der Arbeitslosigkeit bis zum heutigen Tag in Frankreich wesentlich gravierender ausfällt, obwohl in Deutschland der Wachstumseinbruch stärker ist? Neben einer Analyse der von Berlin und Paris eingesetzten Maßnahmen zur Wiederbelebung der Konjunktur, fragen sich die Autoren, ob beide Länder angemessene Wachstumsstrategien verfolgen und ob diese gegebenenfalls verbesserungswürdig sind.
von Kathrin Brockmann, Christian Achrainer (eds.)
Veröffentlicht am 26. November 2009.
One of the major controversial debates of our time concentrates on the question if and how democratization can contribute to maintaining or strengthening security and stability. While the democratic peace thesis, holding that democratic countries do not enter into violent conflict with one another, suggests a positive correlation between democracy and security, countries in democratic transition are often prone to conflict and instability. A booming concept in the 1990s, the idea of external democracy promotion today is widely contested. Measures range from supporting civil society actors and democratic thinking elites to military regime change.
von Marcel Viëtor und Oldag Caspar
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009.
Von der beanspruchten Führungsrolle Deutschlands in der internationalen Klimapolitik bleibt nicht viel übrig. Dabei könnte die Klimapolitik das nächste große Projekt deutscher Außenpolitik sein. Mit einer engagierten Klimapolitik würde Deutschland nicht nur seine Wirtschaft stärken und die eigene Energieversorgungssicherheit erhöhen. Als klimapolitisches Zugpferd gewänne Berlin international an Ansehen und erhielte auch in anderen Bereichen mehr Gestaltungsspielraum.
von David Bosold, Kathrin Brockmann (eds.)
Veröffentlicht am 14. Oktober 2009.
How can global climate change be mitigated and what roles do international negotiations, businesses, cities and consumers play? In what ways could the EU and its member states constructively engage with China, India and Russia? Will organizations such as the UN, NATO and the EU succeed in adapting their strategies to the changing nature of crises? How can global energy security be achieved? Will the G8 soon be a G20? Or, summing it up differently: what will our globe look like in 2020?
„Gefahr von Instabilität in der Ukraine auch nach den Wahlen“
DGAP-Experte Alexander Rahr über die Stichwahlen in der Ukraine, ihre außenpolitischen Konsequenzen und die Rolle der EU
02.02.2010
Interview mit Svenja Sinjen
01.03.2010 | Tokyo Shimbun/Chunichi Shimbun -Japanese Newspaper
Treffen des Dalai Lama mit US-Präsident Obama
Interview mit Prof. Dr. Eberhard Sandschneider
18.02.2010 | ARTE | Deutschlandradio | SWR
„Weitere Sanktionen gegen Iran führen nicht zum Ziel“
Gastbeitrag von Konstantin Kosten
10.02.2010 | Die Tagesspost
Am 22. Februar 2010 hat Marcel Viëtor auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Parlaments in Brüssel bei einem Expertentreffen zu Energiepolitik und Energiesicherheit teilgenommen. Er referierte zum Thema „Energiesicherheit, Interdependenz und Diversifizierung“.
22.02.2010
Afghanistan-Strategie auf dem Prüfstand
Am 5. Februar 2010 hat Svenja Sinjen (DGAP-Expertin für transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik) am 5. Transatlantischen Forum der CSU in München teilgenommen. Das Forum bringt im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz regelmäßig Fachleute aus den USA und Deutschland zusammen, um in kleinerem Kreise über drängende Sicherheitsprobleme zu debattieren. In diesem Jahr stand die Anpassung der Afghanistan-Strategie auf der Agenda.
05.02.2010
Zentralasien zwischen Russland, China und der EU
Am 20. Januar 2010 sprach Dr. Stefan Meister im Rahmen einer Podiumsdiskussion des DGAP Forums NRW und der Deutsch-Usbekischen Gesellschaft in Bonn über die wachsende Bedeutung Zentralasiens für die EU. Dabei machte er deutlich, dass die EU in einem wachsenden Wettbewerb um Rohstoffe und Einfluss in der Region mit China und Russland steht.
20.01.2010
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