von Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 05. Oktober 2009.
Die G-20 wird zum wichtigsten Forum für internationale Wirtschaftspolitik, dem bereits der Titel eines „Weltwirtschaftsrats“ verliehen wird. Erste wichtige Beschlüsse konnten die Staats- und Regierungschefs in Pittsburgh fassen: zur Eigenkapitalquote der Banken, zu Liquiditätsreserven, zur Managervergütung und zur Quotenreform des IWF.
von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 18. September 2009.
Die Erwartungen an den G20-Gipfel in Pittsburgh sind niedrig, da sich die Wirtschaft langsam erholt und zwischen den Staaten wenig Einigkeit herrscht (z. B. bei der Deckelung von Bonuszahlungen). Trotzdem muss die Chance genutzt werden: Zwingend notwendig sind die Stärkungen der Eigenkapitalvorschriften für Banken (antizyklische Regulierung), um zukünftige Exzesse zu vermeiden. Des Weiteren muss Pittsburgh die Aufsichtsfunktion des IWF konkretisieren. Auch das Thema der globalen Ungleichgewichte muss auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über den Gipfel hinaus sollte die G20 in ihrer jetzigen Zusammensetzung erhalten bleiben, um die Reformen der internationalen Finanzarchitektur voranzutreiben.
von Katharina Gnath und Niklas Reimers
Veröffentlicht am 25. Juni 2009.
Die Weltwirtschaftsordnung befindet sich in einem Wandel, der durch die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise beschleunigt wird. Dies gilt insbesondere für die Gruppe der sieben führenden Industrienationen und Russland (G8), die als informelles Gremium der Industriestaaten eine herausgehobene Funktion im globalen System wirtschaftlichen Regierens inne hat. Im Juli 2009 stehen unter dem Vorsitz Italiens bedeutende Weichenstellungen für die Zukunft der G8-Gipfelarchitektur an, in der die Richtung der Gruppe in ihrer Zusammenarbeit mit wichtigen Nichtmitgliedern (den G5-Staaten Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika) bestimmt wird.
von Katharina Gnath und Josef Braml
Veröffentlicht am 03. Dezember 2008.
Europa kann nach den US-Wahlen weder eine sofortige Wiederbelebung der multilateralen Doha-Runde erwarten noch sollte es darauf drängen. Die Verhandlungen sind in einer Pattsituation; ihre Wiederbelebung würde einen klaren politischen Willen der wichtigsten Handelsnationen – allen voran den USA – erfordern. Doch der künftige US-Präsident Barack Obama kann diese internationale Führungsrolle bis auf weiteres nicht übernehmen, weil er mit Blick auf die akute Wirtschaftskrise andere, innenpolitische Wirtschaftsprioritäten setzen wird. Selbst wenn die Obama-Administration sich für eine Freihandelsagenda einsetzen wollte, hätte sie große Schwierigkeiten, die Unterstützung des Kongresses zu gewinnen, der in der amerikanischen Handelspolitik die entscheidende Rolle spielt.
von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 10. Juni 2008.
Anhand der bereits abgeschlossenen Beitrittsverhandlungen mit dem Königreich Saudi-Arabien, welches im Dezember 2005 als 149. Mitglied in die Welthandelsorganisation (WTO) aufgenommen wurde, und der fortgeschrittenen Aufnahmegespräche mit Russland zeigt der Beitrag exemplarisch, welche Aspekte und Themen bei derzeitigen WTO-Beitritten im Vordergrund stehen: Welche Hürden müssen überwunden werden? Was bedeutet dies für weitere WTO-Kandidaten wie beispielsweise den Iran? Der Artikel verdeutlicht, dass im Falle ressourcenreicher Staaten Energiefragen eine entscheidende Rolle bei den WTO-Beitrittsverhandlungen spielen.
„Die Europäer müssen ihre Ziele offensiv nach außen vertreten“
DGAP-Expertin Almut Möller über den EU-Frühjahrsgipfel, die künftige Europapolitik und die Rolle Deutschlands
17.03.2010
Finanzhilfe für Griechenland innenpolitischer Drahtseilakt für Kanzlerin Merkel
TV Interview mit Almut Möller
05.03.2010 | BBC World
Interview mit Svenja Sinjen
01.03.2010 | Tokyo Shimbun/Chunichi Shimbun -Japanese Newspaper
Treffen des Dalai Lama mit US-Präsident Obama
Interview mit Prof. Dr. Eberhard Sandschneider
18.02.2010 | ARTE | Deutschlandradio | SWR
Am 22. Februar 2010 hat Marcel Viëtor auf Einladung des Präsidenten des Europäischen Parlaments in Brüssel bei einem Expertentreffen zu Energiepolitik und Energiesicherheit teilgenommen. Er referierte zum Thema „Energiesicherheit, Interdependenz und Diversifizierung“.
22.02.2010
Afghanistan-Strategie auf dem Prüfstand
Am 5. Februar 2010 hat Svenja Sinjen (DGAP-Expertin für transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik) am 5. Transatlantischen Forum der CSU in München teilgenommen. Das Forum bringt im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz regelmäßig Fachleute aus den USA und Deutschland zusammen, um in kleinerem Kreise über drängende Sicherheitsprobleme zu debattieren. In diesem Jahr stand die Anpassung der Afghanistan-Strategie auf der Agenda.
05.02.2010
Zentralasien zwischen Russland, China und der EU
Am 20. Januar 2010 sprach Dr. Stefan Meister im Rahmen einer Podiumsdiskussion des DGAP Forums NRW und der Deutsch-Usbekischen Gesellschaft in Bonn über die wachsende Bedeutung Zentralasiens für die EU. Dabei machte er deutlich, dass die EU in einem wachsenden Wettbewerb um Rohstoffe und Einfluss in der Region mit China und Russland steht.
20.01.2010
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