Publikationen: China und Asien-Pazifik

Nur wer liefert, darf mitbestimmen – Die NATO wird 60

von Eberhard Sandschneider
Veröffentlicht am 30. März 2009.

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Die NATO hat sich ihre Jubiläumsreden wohl verdient, denn sie blickt auf 60 Jahre sicherheitspolitische Erfolge und eine zwanzigjährige Transformation in Permanenz zurück. Aber jetzt geht es um mehr als nur um das Schönreden des Erreichten: Zum 60. Geburtstag des Verteidigungsbündnisses möchte man kaum noch lesen oder hören, was die NATO alles gewesen ist, sein könnte, tun sollte oder werden würde … wenn nur alle Forderungen aus Politikermündern und Expertenhirnen umgesetzt würden! Die meisten davon befassen sich mit Wunschdenken, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Denn heute haben die Mitgliedsstaaten kein gemeinsames Ziel mehr und blicken auf einen sechsjährigen Krieg in Afghanistan zurück, den sie längst verloren haben.

Die Chinapolitik der EU

von May-Britt Stumbaum
Veröffentlicht am 19. Februar 2009.

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With a focus on China, the author analyzes the infl uence of interest groups, but also of decision-making procedures on the national and the European level on EU trade and security policy. As the emerging power of the 21st century, China challenges the Europeans economically, politically, and ideologically – in their very identity. How does the European Union react to this challenge? Who decides what kind of policy the European Union will adopt towards China? How are decisions made – and which roles do business interests, the media, or the United States of America play? Based on rational choice and a multi-level approach, this process analysis focuses on decisions in the 2003-5 arms embargo debate and the textile dispute, regarding decisions as ‘building blocks’ for policy. The analysis concludes with concrete policy-recommendations for a successful and farsighted policy of the European Union towards the People’s Republic of China.

Jahrbuch Internationale Politik: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik

von Josef Braml, Karl Kaiser, Hanns W. Maull, Eberhard Sandschneider, Klaus Werner Schatz (Hrsg.)
Veröffentlicht am 02. Juni 2008.

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Das Standardwerk der internationalen Politik bietet eine systematisch-vergleichende Analyse eines aktuellen Themas: Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik. Autorinnen und Autoren sind renommierte deutsche Experten sowie maßgebliche Repräsentanten der operativen Politik, des Bundeskanzleramts, des Bundestags und von Bundesministerien.

Ein Erdbeben als Chance für die westliche Welt?

von Eberhard Sandschneider und May-Britt Stumbaum
Veröffentlicht am 19. Mai 2008.

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Die gewalttätigen Unruhen in Tibet, der Eklat um den olympischen Fackellauf und die Erdbebenkatastrophe im Südwesten Chinas haben erneut zu einer heftigen Debatte um die deutsche China-Politik, vor allem innerhalb der Großen Koalition, geführt. In dem gegenwärtigen Schlagabtausch treten die langfristigen Ziele deutscher Außenpolitik zugunsten innenpolitisch motivierter Kampagnen in den Hintergrund. Die Verhinderung eines neuen Kalten Krieges mit der aufsteigenden Weltmacht China, geschürt aus einer gefährlichen Mischung aus Globalisierungsangst, Unwissen und Wahltaktik, ist ein zentrales Interesse für Deutschland und die westliche Welt. Die Einbindung Chinas, aber auch die Menschenrechtspolitik sind viel zu wichtig, um einmal mehr als Spielball innenpolitischer Interessen und für eine Positionierung im Hinblick auf den Bundestagswahlkampf 2009 missbraucht zu werden.

Opportunities and Limits of EU-China Security Cooperation

von May-Britt Stumbaum
Veröffentlicht am 02. Juli 2007.

In its European Security Strategy, the European Union defined the People's Republic of China (PRC) as a strategic partner and envisaged comprehensive cooperation with it, including in the security sector. China and the EU often use the same terms, but the connotation of these terms differs due to fundamentally different security concerns. This article critically assesses the possibilities, prospects and difficulties from a European point of view of pursuing Sino-European cooperation in security matters. It concludes that given basic differences in perception, cooperation is likely to be successful in such fields as environmental disasters and pandemics, but will remain limited in such areas as non-proliferation, the fight against terrorism and energy security.