von Nicolas Vaicbourdt
Veröffentlicht am 24. Juni 2009.
Die bilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten sind seit den Anfängen der Fünften Republik durch einen stetigen Wechsel von Phasen der Distanz und der Annäherung gekennzeichnet. Entgegen den gaullistischen Traditionen vertritt Staatspräsident Sarkozy eine amerikafreundliche Haltung, die in der Unterstützung amerikanischer Positionen ebenso deutlich wird wie auf personeller Ebene.
von Yves Boyer
Veröffentlicht am 05. Juni 2009.
Der Realisierung einer gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) steht neben der ungünstigen demografischen Entwicklung und dem sinkenden Interesse an Fragen der Verteidigungspolitik insbesondere die Schwierigkeit der Europäer im Wege, die EU als globalen strategischen Akteur anzuerkennen. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich eine starke Divergenz zwischen den Erwartungen der Europäer und der Amerikaner an die europäische Verteidigungspolitik ab. Während die Europäer ihre Streitkräfte deutlich reduziert haben, fordern die USA eine stärkere Unterstützung durch europäische Streitkräfte bei internationalen Einsätzen. Insbesondere im Rahmen von NATOEinsätzen stellt sich hierbei immer wieder die Frage der Kompetenzverteilung.
von Jean-Marc Daniel
Veröffentlicht am 07. Mai 2009.
Zwar wurde auch Frankreich von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise erfasst, doch ist das Land weniger stark betroffen als viele seiner europäischen Partner. Sein Staatsdefizit beträgt aktuell rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), die Arbeitslosenzahlen steigen weniger stark als in anderen Ländern und das französische Bankensystem gehört neben dem italienischen zu den solidesten in Europa. Nicolas Sarkozy hat diese Situation genutzt, um seine Politik neu auszurichten. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern, die ihre Politik ebenfalls nach nur wenigen Monaten im Amt geändert hatten, vollzog er dabei nicht nur eine, sondern gleich zwei zentrale Kursänderungen.
von Gérard Grunberg
Veröffentlicht am 19. Februar 2009.
Die Sozialistische Partei ist in Frankreich seit langem die wichtigste Oppositionspartei, die bei weitem stärkste linke Kraft und die einzige politische Formation, die die gegenwärtige Regierung ablösen kann. Nach der erneuten Niederlage bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2007 zeigt sich die Partei jedoch ideologisch gespalten und durch die zerrütteten Beziehungen innerhalb der Partei geschwächt.
von Jennifer Moreau und Alexander von Kap-Herr
Veröffentlicht am 18. Dezember 2008.
Die deutsche und die französische Entwicklungspolitik weisen in ihren Zielsetzungen und Maßnahmenkatalogen zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Beide Länder erreichen jedoch noch nicht den langfristig für die Entwicklungshilfe angestrebten Wert von 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts.
DGAP-Expertin: „G8-Gipfel sind nicht mehr zeitgemäß“
DGAP-Expertin Milena Elsinger über Erwartungen an den G8-Gipfel (8.-10. Juli), neue Formate und die Rolle Deutschlands
01.07.2009
„Russland will von den USA als Partner ernst genommen werden“
Treffen zwischen Obama und Medwedew (6.-8. Juli): DGAP-Experte Alexander Rahr über Erfolgsaussichten der atomaren Abrüstungsverhandlungen und die Rolle Deutschlands.
29.06.2009
Deutschlands Beliebtheit in der arabischen Welt wächst
Interview mit Zoé Nautré
30.06.2009 | Common Ground News Service
Bilanz der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft
Interview mit Marie-Lena May
29.06.2009 | Český rozhlas (Tschechischer Rundfunk)
Zur aktuellen Lage der Oppositionsbewegung in Iran
Interview mit Konstantin Kosten
29.06.2009 | ZDF Morgenmagazin
Neustart in den Beziehungen zwischen Russland und den USA
Auf Einladung des Aspen-Institutes unternahm Alexander Rahr vom 9.-12. Juni zusammen mit Eckart von Klaeden, MdB CDU, Horst Teltschik und Professor Joachim Krause eine Forschungsreise nach Washington um mit Vertretern der neuen US-Administration sowie führenden Experten aus den Think Tanks über den Neustart in den Beziehungen zwischen Russland und den USA zu reden.
25.06.2009
Integration der Ukraine in die euroatlantische Gemeinschaft ist alternativlos
Im Vorfeld des Besuches von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sowie seinem polnischen Amtskollegen nach Kiew, führte Alexander Rahr vom 16.-17. Juni, zusammen mit dem Ex-Präsidenten Polens Alexander Kwasniewski und anderen europäischen Politikern, Gespräche mit den drei führenden Präsidentschaftskandidaten der Ukraine.
25.06.2009
Am 16. Juni 2009 diskutierte Dr. Josef Braml, Leiter der Redaktion des
„Jahrbuch Internationale Politik“, in der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) mit
dem Vorstand der HBS Ralf Fücks und dem stellvertretenden
Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen die
Empfehlungen des DGAP-Jahrbuch mit dem Titel „Weltverträgliche
Energiesicherheitspolitik“.
16.06.2009
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