DGAP gründet neues Zentrum für Europapolitik

Veröffentlicht am 2006-09-12.

Am 12. September 2006 eröffnet die DGAP das „Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen“. Ziel des Zentrums ist es, neue Ideen in die deutsche Europa-Debatte einzubringen, wissenschaftlich fundierte Politikberatung anzubieten und die bereits vorhandene Europa­kompetenz der DGAP zu bündeln und auszubauen.

Im Mittelpunkt der Arbeit des neuen Zentrums stehen vor allem Fragen nach der langfristigen Zukunftsfähigkeit des Ordnungs-, Wirtschafts- und Sozialmodells Europa. Welche konkreten Schritte müssen die Entscheidungsträger und Institutionen der EU heute unternehmen, um Europa in der sich vollendenden Globalisierung politisch handlungsfähig, wirtschaftlich erfolgreich und außenpolitisch relevant zu machen und zu halten?

Zwei Wissenschaftler, einer davon ein jährlich wechselnder „Oppenheim-Scholar“, werden europäische Themen zur Debatte stellen, aber auch Vorschläge zur praktischen Lösung politischer Probleme aufzeigen.

Der erste Oppenheim-Scholar ist Dr. John Hulsman aus den USA. Hulsman war zuvor Senior Research Fellow bei der Heritage Foundation. Er hat umfangreich zu europapolitischen Themen publiziert. Das Alfred von Oppenheim-Zentrum soll bereits während der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Januar 2007 einen konstruktiven und innovativen Beitrag zur deutschen Debatte über die Zukunft Europas leisten.

Mit dem inhaltlichen und organisatorischen Aufbau der neuen Einrichtung hat die DGAP Jan Techau beauftragt. Der Politikwissenschaftler war zuvor fünf Jahre im Bundesministerium der Verteidigung u.a. als sicherheits­politischer Korrespondent und als Grundsatzreferent im Presse- und Informationsstab eingesetzt.

Kontakt: Jan Techau techau@dgap.org

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