Aufgeteilt in vier regionale Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmer Politikempfehlungen für »ihre« Region erarbeitet. So forderte die Arbeitsgruppe Europa, die Rolle eines künftigen Europäischen Auswärtigen Dienstes zu stärken und ihm nicht nur die Policy Unit, sondern auch die Bereiche Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik zu unterstellen. Das Hauptproblem in Afrika stelle die Unfähigkeit der Staaten dar, Sicherheit und Stabilität zu garantieren. Die Arbeitsgruppe Afrika empfahl daher die Stärkung überstaatlicher Organisationen, insbesondere des Afrikanischen Gerichtshofs und der Afrikanischen Zentralbank. Die Arbeitsgruppe Asien schlug vor, Japan und Australien stärker als Mediatoren in regionale Konfliktlösungsstrategien einzubinden. Die Arbeitsgruppe Nahost forderte, dass vorrangiges Ziel zurzeit die Stabilisierung der Region sein müsse. Dafür müsse man notfalls auch undemokratische Regierungen akzeptieren.
Die Sommerschule wird vom International Forum on Strategic Thinking, dem zentralen Programm der DGAP zur außen- und sicherheitspolitischen Nachwuchsförderung, organisiert. Jeden Sommer werden sorgfältig ausgewählte Studierende und Absolventen zu seiner zweiwöchigen Sommerschule eingeladen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Programms.

