von Josef Braml, Eberhard Sandschneider, Simon Koschut
Veröffentlicht am 08. August 2008.
in: DGAPstandpunkt 11/2008, 4 S., ISSN 1864-3477
Bei der Einschätzung der künftigen Außenpolitik der USA reicht es nicht aus, sich nur auf die Positionen und Aussagen möglicher Nachfolger George W. Bushs im Präsidentschaftswahlkampf zu beschränken. Die Grundhaltung der amerikanischen Öffentlichkeit und die Rolle der im November ebenso neu zu wählenden Legislative werden es dem nächsten Präsidenten erschweren, einen radikalen Kurswechsel zu vollziehen und lassen schon heute einige Probleme am transatlantischen Horizont erkennen. Gleich wer die Präsidentschaftswahl gewinnt – transatlantische Probleme werden eher zu- als abnehmen. Entsprechend wichtig sind transatlantische Netzwerke, die die Europäer immer noch zu wenig nutzen.
„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
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