von John C. Hulsman
Veröffentlicht am 10. Juni 2008.
in: DGAPstandpunkt Nr 9/2008, 4 S., ISSN 1864-3477
Barack Obama hat es geschafft. Nach einem langen, ermüdenden Zweikampf mit Hillary Clinton ist er de facto Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Clinton hat im Vorwahlkampf zwar viele Fehler gemacht. Mindestens genauso wichtig für den Erfolg Obamas waren allerdings dessen eigene Leistungen. Dem Herausforderer gelang es, mit seiner Kritik am Irak-Krieg das richtige Thema zu besetzen; er konzentrierte seine Kampagne auf einen entscheidenden Gewinn der Vorwahlen in Iowa und führte den Vorwahlkampf auch in untypischen, kleineren Bundesstaaten; ihm gelang die Mobilisierung einer gewaltigen Anhängerschaft über das Internet, die ihm als eine schier unerschöpfliche Quelle für Wahlkampfspenden diente und die finanzielle Überlegenheit sicherte; schließlich griff er den Wunsch nach Veränderung im Land effektiv durch seine Person und sein Rednertalent auf.
„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
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Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
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Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
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USA.
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Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
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