Dr. Jennifer Schevardo

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Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung
Programmmitarbeiterin „Czech-German Young Professionals Program. European Integration and Globalization as Local Challenges in Germany and the Czech Republic“

Fachgebiete:

  • Deutsch-tschechische Beziehungen
  • Transformationsprozesse in Tschechien, der Slowakei und Polen
  • Geschichte der Tschechoslowakei
  • Geschichte der DDR

Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Tschechisch

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-47
schevardo@dgap.org

Jennifer Schevardo ist für die Entwicklung und Durchführung des „Czech-German Young Professionals Program“ verantwortlich. Das Programm organisiert die DGAP zusammen mit dem „Verein für internationale Fragen (Asociace pro mezinárodní otázky, AMO) in Prag. Finanziert wird es von der Robert Bosch Stiftung und dem Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds. Das Programm findet 2008/2009 erstmalig statt.

Neben ihrer Tätigkeit für die DGAP ist sie freiberuflich als Historikerin tätig und widmet sich der Vermittlung geschichtlicher Themen an eine breite Öffentlichkeit. Davor war sie zwei Jahre als Robert Bosch Kulturmanagerin am Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem/Tschechien.

Jennifer Schevardo hat in Mannheim und Bochum Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Französisch und Philosophie studiert. Am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam hat sie eine Dissertation zur Wirtschaftsgeschichte der DDR verfasst, die sie an der Universität Potsdam erfolgreich verteidigt hat.

Publikationen

Als Herausgeberin:

  • Jürgen Danyel, Jennifer Schevardo und Stephan Kruhl: crossing 68/89 – Grenzüberschreitungen und Schnittpunkte zwischen den Umbrüchen/Překračování hranic a průsečíky mezi přelomy, Berlin 2008.
  • Jürgen Danyel; Jennifer Schevardo und Stephan Kruhl: misunderstanding 68/89 – Fremde Zeitgenossen und umstrittene Deutungen/ Cizí současníci a sporné výklady, Berlin 2008.

Monographie:

Vom Wert des Notwendigen. Preispolitik und Lebensstandard in der DDR der fünfziger Jahre, München 2006 (Beiheft der Vierteljahrschrift für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, 185).

Beiträge in Sammelbänden:

  • Von der Kartenwirtschaft zum „Exquisit“. Verbraucherpreise, Lebensstandard und Herrschaftslegitimation in der DDR der fünfziger Jahre.
    in: Steiner, André: Preispolitik und Lebensstandard. Nationalsozialismus, DDR und Bundesrepublik im Vergleich, Köln/ Weimar/ Wien 2006, S. 87-127.

Berichte und Rezensionen:

  • Rezension: Annette Wilczek: Einkommen-Karriere-Versorgung. Das DDR-Kombinat und die Lebenslage seiner Beschäftigten.
    in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 92. Band, Heft 2 (2005), S. 197f.
  • Rezension: Christiane Brenner/Peter Heumos (Hg.): Sozialgeschichtliche Kommunismusforschung. Tschechoslowakei, Polen, Ungarn, DDR 1945-1968.
    in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 5/2005, S. 479f.
  • Zusammen mit Zündorf, Irmgard: Beiträge zur Erforschung des Lebensstandards in Deutschland unter den Bedingungen von Diktatur und Demokratie: Nationalsozialismus, DDR und Bundesrepublik. Tagungsbericht.
    in: Potsdamer Bulletin für Zeithistorische Studien, Nr. 32/33, S. 61–64.
  • Rezension: Otáhal, Milan: Normalizace 1969-1989. Příspěvek ke stavu bádání [Normalisierung 1969-1989. Beitrag zum Forschungsstand].
    in: Bohemia, 44/2003, S. 278–279.
  • Rezension: Segert, Dieter: Die Grenzen Osteuropas. 1918, 1945,1989 – Drei Versuche im Westen anzukommen.
    Auf: H-NET für Sozial- und Kulturgeschichte, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/ rezensionen/2003-1-106, 25.02.2003.
  • Rüstungsindustrie als „Entwicklungshilfe“. Die Umsiedlung von Produktionskapazitäten aus Westböhmen in die Slowakei.
    in: Bohemia (Sonderheft Sozialgeschichtliche Kommunismusforschung), 42/2001, S. 269–289.
  • Phasen und Formen der Transformation in der Tschechoslowakei 1918-1993. Tagungsbericht.
    in: Bohemia, Zeitschrift für die Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, 41/2000, S. 426–432.