von Katharina Gnath und Claudia Schmucker
Veröffentlicht am 06. Mai 2008.
Die Handelspolitik ist ein wichtiges Thema in den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008. Obwohl die jeweiligen Positionen stark von der Wahlkampflogik geprägt sind, lassen sich im Zusammenspiel mit den Aussagen vor dem Wahlkampf, der Wahl der Wirtschaftsberater sowie des Wahlverhaltens im Kongress Schlüsse über die zukünftige Handelspolitik der einzelnen Kandidaten ziehen: Hillary Clinton kündigt ein sofortiges Moratorium auf alle laufenden Verhandlungen an und will versuchen, Arbeits- und Umweltstandards in Handelsabkommen zu integrieren. Letzteres würde auch ganz oben auf der Handelsagenda von Barack Obama stehen, auch wenn er dem Freihandel insgesamt weniger kritisch gegenübersteht. John McCain würde sich sowohl für die Doha-Runde als auch für weitere bilaterale Handelsliberalisierungen stark machen.
von Katharina Gnath
Veröffentlicht am 25. Oktober 2007.
Der Schutz einheimischer Industrien vor ausländischen Staatsfonds ist nur dann gerechtfertigt, wenn die nationale Sicherheit und direkte Daseinsvorsorge betroffen sind – industrie- oder standortpolitische Gründe reichen hierfür nicht aus. Eine generelle Abwehrhaltung gegenüber ausländischen Staatsfonds schadet Deutschland langfristig. Dennoch sollte sich die deutsche Regierung weiterhin auf europäischer und internationaler Ebene für mehr Transparenz von Staatsfonds und anderen Finanzakteuren einsetzen, um deren Aktivitäten und Risiken besser bewerten zu können.
von Katharina Gnath
Veröffentlicht am 13. September 2007.
While holding the G-8 presidency in 2007, one of Germany's main objectives has been to improve cooperation with emerging countries. The Heiligendamm summit launched a two-year process to give dialogue with China, India, Brazil, South Africa, and Mexico a more structured and long-term basis without enlarging the G-8 itself.
von Runder Tisch mit Katharina Gnath, Sieglinde Gstöhl und Martin Kahl
Veröffentlicht am 23. Juli 2007.
Am Runden Tisch "Quo vadis, G8?" diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der G8. Vor dem Gipfel in Heiligendamm im Juni 2007 unter deutschem Vorsitz sollen Repräsentativität, Legitimiät, Effektivität und Effizienz dieser selbst ernannten "Weltregierung" analysiert werden.
von Katharina Gnath, Gereon Schuch, Gregor Scheppan und Christoph Fahle (Hrsg.)
Veröffentlicht am 05. Juni 2007.
Die in diesem Bericht abgedruckte Abschlusserklärung des »Model G8 Youth Summit 2007«, zu dem 76 Studierende aus 13 Nationen in Berlin zusammenkamen, zeigt auf, welche globalen Herausforderungen von der nachwachsenden Generation als wichtig erachtet werden und wie man ihnen mit gemeinsamen Lösungsansätzen begegnen könnte. Die Ergebnisse der Konferenz leisten einen Beitrag zur aktuellen Debatte und sollen den teilnehmenden Staats- und Regierungschefs des unmittelbar bevorstehenden G-8-Gipfels in Heiligendamm überreicht werden.