Globalisierung und Weltwirtschaft

Das Programm Globalisierung und Weltwirtschaft beschäftigt sich mit ökonomischen Fragen in der Außenpolitik und den internationalen Beziehungen. Die Themenpalette 2008 ist breit gefächert: Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf den Entwicklungen der globalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen (u.a. G-8, IWF, Weltbank).

Ein weiteres zentrales Arbeitsfeld des Programms liegt in der Analyse der Welthandelspolitik und der laufenden »Doha Development Agenda« der WTO. Gleichzeitig werden regionale und bilaterale Freihandelsbestrebungen in Amerika und Asien als mögliche Gegenbewegungen zum Multilateralismus untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf dem zunehmenden Einfluss der großen Schwellenländer (China, Indien und Brasilien) auf die globalen Wirtschaftsbeziehungen.

Des Weiteren analysiert das Programm die transatlantischen Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA – im Jahr 2008 insbesondere vor dem Hintergrund der US-Präsidentschaftswahlen. Dabei werden vor allem bestehende Handelskonflikte und Barrieren sowie mögliche Lösungsansätze auf bilateraler und multilateraler Ebene untersucht.

Ziel des Programms ist es, an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik den gegenseitigen Austausch und die Bildung von Netzwerken zu fördern. Gleichzeitig wird wissenschaftliche Expertise in den genannten Bereichen zur Verfügung gestellt. Die Forschungsarbeit erfolgt anhand von Studiengruppensitzungen, Veröffentlichungen und Vorträgen.