Das Programm Globalisierung und Weltwirtschaft beschäftigt sich mit ökonomischen Fragen in der Außenpolitik und den internationalen Beziehungen. Die Themenpalette 2010 ist breit gefächert: Der Schwerpunkt des Programms liegt auf den Entwicklungen der globalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen, insbesondere der G8 und der neu aufgewerteten G20.
Des Weiteren konzentriert sich das Programm auf die europäische Handelspolitik. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den transatlantischen Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA. Dabei werden vor allem bestehende Handelskonflikte und Barrieren sowie mögliche Lösungsansätze auf bilateraler und multilateraler Ebene untersucht.
Ein weiteres zentrales Arbeitsfeld liegt in der Analyse der Welthandelspolitik und der laufenden »Doha Development Agenda« der WTO. Gleichzeitig werden regionale und bilaterale Freihandelsbestrebungen der EU und der USA, insbesondere mit asiatischen Staaten, als mögliche Gegenbewegungen zum Multilateralismus untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf dem zunehmenden Einfluss der großen Schwellenländer (China, Indien und Brasilien) auf die globalen Wirtschaftsbeziehungen.
Ziel des Programms ist es, an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik den gegenseitigen Austausch und die Bildung von Netzwerken zu fördern. Gleichzeitig wird wissenschaftliche Expertise in den genannten Bereichen zur Verfügung gestellt. Die Forschungsarbeit erfolgt anhand von Studiengruppensitzungen, Veröffentlichungen und Vorträgen.