Am 21. Februar 2007 fand im Internationalen Club des Auswärtigen Amts der
Thyssen-Gesprächskreis "Transatlantische Beziehungen" zum Thema "Die neue
transatlantische Wirtschaftspartnerschaft: Planung und Perspektiven eines
Transatlantic Market im 21. Jahrhundert" statt. Erika Mann, MdEP, und
Karsten D. Voigt, Auswärtiges Amt, sprachen mit rund 40 jungen
Außenpolitikern.
Erika Mann (MdEP), Mitglied im Ausschuss für internationalen Handel im Europäischen Parlament und in der Fraktion der europäischen Sozialdemokraten zuständig für die Transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen, stellte gemeinsam mit dem Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, Karsten D. Voigt, Chancen und Perspektiven einer vertieften transatlantischen Wirtschaftskooperation vor. Neben der Schaffung gemeinsamer Finanzmarktregulierungen, Schutz von Innovationen vor Produkt- und Markenpiraterie sowie dem Abbau von Handelsbarrieren nach innen könnte die Errichtung einer offenen Handelspartnerschaft des Westens auch eine Möglichkeit zur konstruktiven Einbindung aufstrebender Wirtschaftsmächte wie China und Indien nach außen bedeuten.
Der Gesprächskreis stellt ein Forum dar, das den kontinuierlichen Dialog über aktuelle und mittelfristige Probleme der transatlantischen Beziehungen fördern soll. Er richtet sich in erster Linie an die Außenpolitiker von morgen (25-40 Jahre) aus Politik und Wissenschaft.