Standhaftigkeit oder Strategiewechsel? Die Zukunft des Engagements der Bundeswehr in Afghanistan

Mittwoch 12. September 13:00 - 15:00
Ort: Auswärtiges Amt, Berlin

Am 12. September fand im Auswärtigen Amt zum dritten Mal in diesem Jahr der Thyssen Gesprächskreis Transatlantische Beziehungen zur zukünftigen Rolle der Bundeswehr in Afghanistan statt.

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Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ist in der deutschen Öffentlichkeit umstritten. Entführungen deutscher Staatsbürger und Anschläge auf deutsche Einrichtungen in Afghanistan häufen sich. Die Bundeswehr stellt eines der größten Truppenkontingente für die International Security Assistance Force (ISAF) und ist an der Luftraumüberwachung Afghanistans mit deutschen RECCE-Tornados beteiligt. Daneben werden auch KSK-Elitesoldaten für die Operation Enduring Freedom (OEF) zur Verfügung gestellt. Im Herbst entscheidet der Deutsche Bundestag über eine Verlängerung der Mandate.

Dr. Michael Koch, Leiter des Sonderstabs Afghanistan im Auswärtigen Amt, legte die politische Dimension des Einsatzes in Afghanistan aus seiner Sicht dar. Unter dem Vorsitz des Koordinators für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten D. Voigt, diskutierten die Teilnehmer im Anschluss bestehende Problemlagen und mögliche Lösungen.