Vertreter des Bundestages und der Bundesregierung diskutierten am 4. Dezember mit anderen Europaexperten die Perspektiven der Lissabon-Agenda der EU, die im ersten Halbjahr 2007 die deutsche EU-Ratspräsidentschaft beschäftigen wird. Auf der Studiengruppensitzung zum Thema “Freier Markt zwischen Lissabon und Lodz: Vertiefung des Binnenmarktes als Globalisierungsstrategie“ schilderte Kurt Lechner, christdemokratisches Mitglied des Europäischen Parlamentes, die schwierige Arbeit in der europäischen Gesetzgebung. Prof. Dr. Andras Inotai, Direktor des Budapester Institute for World Economics diskutierte die Stellung der EU in der globalisierten Weltwirtschaft.
Vor diesem Hintergrund skizzierte Prof. Dr. Rüdiger Stotz,
stellvertretender Leiter der Europaabteilung im
Bundeswirtschaftsministerium, die ökonomischen Schwerpunkte der
Bundesregierung mit Blick auf den Ratsgipfel im März.
Vorsitzender der Gruppe ist Dr. Werner Hoyer, MdB. Wissenschaftlicher Referent der Studiengruppe Europapolitik ist Dr. Henning Riecke. Die Teilnahme zur Gruppe ist nur auf persönliche Einladung möglich.