Berliner Initiative für mehr Internationalität in Bildung, Ausbildung und Personalpolitik

Montag 22. Mai 14:30 - 17:30
Ort: DGAP, Berlin

Am 22. Mai 2006 fand in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) die vierte Sitzung des Gesprächskreises „Internationales Führungspersonal“ der Berliner Initiative für mehr Internationalität in Bildung, Ausbildung und Personalpolitik statt. Dabei stand die „Betroffenenperspektive“ im Mittelpunkt: Wie ist die Ausbildungssituation in Deutschland und wie können sich junge Leute auf einen internationalen Berufsweg vorbereiten?

Die Berliner Initiative wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Wissenschaft und Politik, der DGAP und dem Tönissteiner Kreis getragen.

Nachdem in den ersten beiden Sitzungen 2001 und 2002 praktische Vorschläge erarbeitet worden waren, wie der deutsche Personalanteil und Einfluss in den europäischen Organen und internationalen Institutionen verstärkt werden könnte, und im Jahr 2003 die Frage erörtert worden war, wie sich die deutschen Hochschulen ändern müssten, um internationalen Nachwuchs zu fördern, standen diesmal die Studierenden selbst im Fokus.

Über 35 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten zum Thema „’Generation Erasmus’: Internationalität in Studium und Leben“ die Frage, welche Grundeigenschaften junge Menschen für einen international ausgerichteten Berufsweg benötigen. Besprochen wurden aber auch die in Deutschland weiterhin bestehenden strukturellen Probleme, die international orientierte Nachwuchskräfte auf ihren Karrierewegen behindern und letztlich die Entwicklung des gesamten Landes hemmen.