Am 14. und 15. Mai 2007 fand in Rom eine hochrangig besetzte Konferenz zum Thema »Transatlantic Relations and Radical Novelties in the 21st century« –organisiert vom Academic Research Branch des NATO Defense College in Zusammenarbeit mit der DGAP und dem Institute for National Security Studies (National Defence University) – statt. Die Teilnehmer diskutierten die transatlantischen Beziehungen, mit dem Blick auf Entwicklungen der Globalisierung und ihre sicherheitspolitischen Implikationen für die NATO.
In einem Eröffnungsvortrag diskutierte NDC-Kommandeur Generalleutnant Marc Vanckeirsbilck die transatlantischen Bindungen entlang der Geografie, Geschichte, Werte und Fähigkeiten, Dimensionen, die durch ein Interesse am Erhalt einer friedlichen und kooperativen Weltordnung verbunden werden. Botschafter Alessandro Minuto Rizzo, stellvertretender Generalsekretär der NATO, wies auf Veränderungen im internationalen System des 21. Jahrhunderts hin, an die sich die NATO anpassen müsse. Nach dem Plenum diskutierten vier Arbeitsgruppen die Faktoren, die sich aus der Demografie, dem Wandel der Kriegführung, der Unzufriedenheit mit der Globalisierung und dem Einfluss der Medien für die US-europäischen Beziehungen ergeben. Im Abschlussplenum wurden die neuen Bedingungen gemeinsam diskutiert und Aussagen für die Anpassung der NATO getroffen. Klaus Rettig, Schatzmeister der DGAP und Geschäftsführer von Thales International Deutschland GmbH, Dr. Josef Braml, DGAP Transatlantik-Experte und Dr. Henning Riecke, DGAP Programmleiter Europäische Außen- und Sicherheitspolitik, waren als Referenten auf der Konferenz.