Die Studiengruppe bot den Rahmen für eine offene Diskussion, welche Herausforderungen die Sicherheitspolitik in 20 oder 30 Jahren zu bewältigen hat. Ziel war dabei, strategische Zukunftsthemen für die Studiengruppe zu identifizieren. Weite Teile der Diskussion befassten sich aber mit der fehlenden Weiterentwicklung der deutschen strategischen Kultur und dem mangelhaften Dialog darüber, wie die Bundesrepublik ihre sicherheitspolitischen Instrumente einsetzen kann.
Der ehemalige Vorsitzende des NATO Military Committee, General a.D. Klaus Naumann skizzierte Sicherheitsbedrohungen und die schwierige Anpassung der traditionellen Sicherheitspolitik an diese Trends. Michael Rühle, Leiter der Policy Planning and Speechwriting Section beim NATO Generalsekretär in Brüssel analysierte die Spannungen ind er Allianz und die abnehmende globale Regelungsfähigkeit. Prof. Dr. Michael Zürn, Dekan der Hertie School of Governance in Berlin analysierte Zusammenfassend die Ursachen verschiedener dauerhafter Risikokonstellationen.
Die Studiengruppe steht unter dem Vorsitz von Hans-Ulrich Klose, MdB, SPD-Fraktion. Sitzungen von Studiengruppen sind vertraulich, eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich. Zuständig für die Studiengruppe ist Dr. Henning Riecke.