Vom 26. April bis zum 1. Mai 2007 fand in Berlin das »Model G8 Youth Summit 2007« statt. Nach der offiziellen Eröffnung der Konferenz am Freitag, den 27. April in der DGAP trafen die 76 Delegierten aus 13 Nationen in den folgenden drei Tagen zu intensiven Verhandlungen zusammen. Zentrale Themen der offiziellen G8-Agenda wurden diskutiert: die politische und wirtschaftliche Entwicklung Afrikas sowie der Darfur-Konflikt, Handels- und Finanzfragen sowie Fragen der Ressourcensicherheit und des Klimaschutzes.
Ein politisches Rahmenprogramm rundete die Beschäftigung mit dieser Agenda ab. So fand am Samstag, den 28. April eine Podiumsdiskussion zum Thema »Wirtschaftspolitische Aspekte der G8 Agenda« statt. Thema der zweiten Podiumsdiskussion, die am Folgetag veranstaltet wurde, waren »Umwelt- und sozialpolitische Aspekte der G8-Agenda«.
Zahlreiche Mitglieder der DGAP trugen als Referenten, Moderatoren und Mentoren zum Gelingen der G8-Simulation bei. Ihre Bereitschaft, die Delegierten an ihren Kenntnissen und Erfahrungen teilhaben zu lassen, führte zu einem regen Austausch zwischen den jungen Nachwuchsführungskräften aus aller Welt und den im Netzwerk der DGAP zusammengeschlossenen Experten aus Wissenschaft, Politik und Medien.
Einen feierlichen Abschluss fand die G8-Simulation am Montag, den 30. April in der Hertie School of Governance. Die Deutsche Delegation präsentierte als Vorsitzende des diesjährigen Gipfels die Ergebnisse der Verhandlungen in Form eines Abschlusscommuniqués. Dr. Wilhelm Höynck, Botschafter a.D., kommentierte das Dokument vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrungen mit multilateralen Verhandlungen.
Die erarbeiteten Resultate des »Model G8 Youth Summit 2007« sollen den Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen in Heiligendamm überreicht werden.
Nach dem Abschluss des »Berliner Gipfels« übernimmt die japanische Delegation, wie bereits durch die Keio University Tokio zugesagt, die Vorbereitung des nachfolgenden G8-Jugendgipfels in Japan. Dies ermöglicht es dem jungen Expertennetzwerk, einen dauerhaften Input zu liefern und damit die Nachhaltigkeit dieses Projekts zu gewährleisten.