2. DGAP Promotionskolleg

Sonntag 02. Juli 10:00 - Samstag 15. 17:00
Ort: Kreisau

Mit einem Sommerseminar vom 2. bis 15. Juli im schlesischen Kreisau ging das Promotionskolleg der DGAP in die zweite Runde. Sechs Nachwuchswissenschaftler werden, wie der bereits bestehende erste Jahrgang, in den kommenden 24 Monaten über Themen aus den näheren und ferneren östlichen Nachbarländern Deutschlands promovieren und gleichzeitig an Gastuniversitäten in Kleipeda, Minsk, Moskau, Posen, Tiflis und Warschau unterrichten. Das vom Programm Mitteleuropa der DGAP in Zusammenarbeit mit dem Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung betreute Projekt bietet dabei einen festen finanziellen und institutionelle Rahmen, in dem den Doktoranden eine umfangreiche materielle und ideelle Unterstützung zugute kommt.

Promotionsstipendiaten.jpg (500x333, 37.906 Bytes)

Die Themen der Doktoranden sind so vielfältig und interessant wie Mittelosteuropa selbst. Von der Korruptionsbekämpfung in Georgien, dem Verhältnis Europarat – Russland, der Krise der politischen Führung in Polen, der Rolle der polnisch-katholischen Mehrheitskirche in Bezug auf kulturelle Minderheiten bis hin zur Sprachenpolitik in Belarus und der Ukraine und der Bedeutung von Raum und Identität im litauischen Memelgebiet reichen die Forschungsschwerpunkte der Promotionsprojekte.

Neben einer Einführung in das Programm als solches, standen beim Sommerseminar vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie Schreib- und Informatikfortbildungsmodule auf dem Seminarplan. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der intensive inhaltliche und interdisziplinäre Austausch zwischen den Doktoranden über Ihre Vorhaben und zu Forschungsergebnissen des ersten Jahrgangs. Eigentlicher Stipendienbeginn ist der 1. August. Die Koffer und Bücherpakete werden sicher bald gepackt. Gute Reise!