Abschluss 3. Diplomatenkolleg und 31. Internationaler Diplomatenlehrgang

Donnerstag 19. Juni 15:27 - 16:27
Ort: Bosch Repräsentanz Berlin

Mit einem Festakt und anschließendem Empfang in der Bosch Repräsentanz Berlin endeten am 19. Juni das 3. Diplomatenkolleg und der 31. Internationale Diplomatenlehrgang. In einem Interview befragte Stefan Niemann, Abteilungsleiter Ausland & Aktuelles beim Norddeutschen Rundfunk, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Eindrücken aus den beiden Programme und nach Ihren Erfahrungen in und mit Deutschland.

DK3_IDL31_190608.jpg (350x254, 71.023 Bytes)

Festrednerin Dr. Elke Luise Barnstedt, Direktorin des Bundesverfassungsgerichts, sprach über die Geschichte der deutschen Verfassungsgerichtsbarkeit, insbesondere über die Bedeutung der Verfassungsbeschwerde. Abschließend warb sie für das Bundesverfassungsgerichts als Bürgergericht, das es in dieser Funktion weltweit nur in fünf Ländern gibt.

Zum Abschluss des Festakts überreichte Ministerialdirektorin Lieselore Cyrus, Leiterin der Zentralabteilung des Auswärtigen Amts, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Urkunden. Beim anschließenden Empfang konnten die rund 130 Gäste bei einem „Diplomatic Viewing“ den Sieg der Fußball-Nationalelf mitverfolgen.

Das Diplomatenkolleg ist eine Initiative des Auswärtigen Amts und der Robert Bosch Stiftung. Es wird mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) durchgeführt. Es fördert jährlich zwölf junge Diplomatinnen und Diplomaten aus Mittel- und Osteuropa, dem Südkaukasus und Zentralasien und eröffnet ihnen in einem berufsbegleitenden Programm in deutscher Sprache neue Perspektiven auf Deutschland.

Mit dem Internationalen Diplomatenlehrgang bietet die Internationale Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amts seit 1992 jungen Diplomatinnen und Diplomaten aus Mittel- und Osteuropa, dem Südkaukasus sowie Zentral-, Ost- und Südostasien ein praxisnahes Weiterbildungsprogramm in deutscher Sprache.

Weitere Informationen zu beiden Programmen unter: www.diplomatie.de