Mit den Möglichkeiten und der Bedeutung von grenzüberschreitender Mobilität in der Ausbildung beschäftigte sich die Arbeitsgruppe »Mobilität und Arbeitsmigration in den deutsch-tschechischen Beziehungen« des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums unter der Leitung von Detlef Wittig, Volkswagen AG, und Dr. Carsten Lenk, Robert Bosch Stiftung. Eingeladen waren Vertreter von Institutionen, die grenzüberschreitende Ausbildungsabschnitte und Praktika organisieren, um über den momentanen Stand der Dinge und den Bedarf zu diskutieren.
Dabei zeigten sich für den Hochschul- wie auch für den Ausbildungsbereich in Lehrberufen ähnliche Schwierigkeiten. Die Referenten Martin Fryč vom Tschechischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Ralf Hübner vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH, Professor Dr. Peter Jurczek vom sächsisch-tschechischen Hochschulkolleg der TU Chemnitz, Thomas Rudner von TANDEM sowie Veneta Tončevová vom Programm Leonardo da Vinci betonten als immer wiederkehrende Probleme in allen Sparten neben den oft fehlenden Sprachkenntnisse des jeweiligen Nachbarlandes auch die unsichere Finanzierung solcher Projekte.
Dabei wiesen sie auf die Bedeutung einer grenzüberschreitenden Ausbildung in einem breiteren Sinne hin: nicht nur die Ausbildung selbst profitiere dabei, auch das Interesse für das Nachbarland steige damit beträchtlich, was sich gerade in den Grenzregionen bezahlt macht.