Winterseminar des Promotionskollegs der Robert Bosch Stiftung

Montag 17. Dezember 09:00 - Mittwoch 19. 18:00
Ort: Deutsches Historisches Institut und Zentrum für Internationale Beziehungen, Warschau

Wie effektiv wirken Korruptionsbekämpfungsprogramme der EU und der USA in Georgien? Wie funktioniert politische Führung in der Dritten Republik Polens? Wie konstituiert sich das Memelgebiet visuell? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich die sechs Doktoranden des zweiten Jahrgangs des interdisziplinären Promotionskollegs an der DGAP. Die Kollegiaten promovieren an deutschen Universitäten, halten sie sich aber für Feldforschung und Lehre in Mittel- bzw. Osteuropa auf. Dreimal im Jahr kommen sie für Seminare und Fortbildungen zusammen.

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Während des diesjährigen dreitägigen Winterseminars in Warschau präsentierten die Stipendiaten den theoretischen und methodischen Hintergrund ihrer Forschungsprojekte in Mittel- und Osteuropa. Neben ihren Forschungsarbeiten diskutierten die Promovenden die innen- und außenpolitische Entwicklung Polens nach den Wahlen gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Historischen Instituts Klaus Ziemer und Martin Kohlrausch sowie Waldemar Czachur vom Zentrum für Internationale Beziehungen (CSM) und Stephen Bastos von der DGAP.

Derzeit bearbeiten insgesamt zwölf Stipendiaten im Promotionskolleg der Robert Bosch Stiftung aus je unterschiedlicher Perspektive das Rahmenthema »Mittel- und Osteuropa auf dem Weg ins 21. Jahrhundert: Voraussetzungen, Perspektiven und Strategien«. Das Thema ist mehrdimensional angelegt und wird in vielfältiger Weise von den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen interpretiert, bietet aber dennoch ausreichend Anknüpfungspunkte für eine fächerübergreifende Diskussion.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Programms.