Am 12. und 13. April 2007 fand das Jahreskolloquium des Promotionskollegs statt. Dabei kamen die zwölf in Mittel- und Osteuropa bzw. Zentralasien und dem Kaukasus arbeitenden Doktoranden in der DGAP mit ihren wissenschaftlichen Betreuern zusammen und diskutierten sechs der im Kolleg vertretenen Dissertationsvorhaben.
Vorgestellt wurden Arbeiten zu den Themen Korruptionsbekämpfung in Georgien, politische Führung in Polen, Wertekonflikte in Polen, russischer Föderalismus und Tatarstan, bildliche Repräsentation des Memelgebietes sowie der Diskurs über die weißrussische Sprache zwischen Traditionspflege und Opposition. Teilgenommen haben neben den Promovenden die Professoren Timm Beichelt und Michael Minkenberg (beide Frankfurt-Oder), Dorothée de Nève (Halle-Wittenberg), Gerd Hentschel (Oldenburg), Michaela Marek (Leipzig) und Sigrid Jacobeit (HU Berlin).
Das im Forschungsinstitut der DGAP angesiedelte Promotionskolleg ist Teil des Lektorenprogramms der Robert Bosch Stiftung. Die Stipendiaten promovieren an deutschen Universitäten, halten sich aber für Feldforschung und Lehre in Mittel- und Osteuropa auf, dreimal im Jahr kommen sie für Seminare und Fortbildungen in der DGAP zusammen.