Czech-German Young Professionals Program

Das Czech-German Young Professionals Program richtet sich an Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland und der Tschechischen Republik, die in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung tätig sind.

In mehreren mehrtägigen Seminaren erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, aktuelle wirtschaftliche, politische und soziale Fragen miteinander und mit hochrangigen Experten zu diskutieren und in Vor-Ort-Besichtigungen praktische Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen. Durch die intensive Kooperation zwischen Akteuren aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und die engen Kontakte zwischen aktuellen Teilnehmern und Alumni des Programms entsteht ein exklusives deutsch-tschechisches Netzwerk zum Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Vorkenntnisse im Bereich deutsch-tschechischer Beziehungen oder entsprechende Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Arbeitssprache ist Englisch.

Deutschland und Tschechien – Nachbarn im vereinten Europa

Die deutsch-tschechischen Beziehungen spielen auch im vereinten Europa immer noch eine bedeutende Rolle. Beide Länder verbindet eine oftmals komplizierte Vergangenheit, genauso wie zahlreiche wirtschaftliche, soziale und kulturelle Berührungspunkte. Wer sich die Strategien ansieht, mit denen diese beiden Länder den Anforderungen des Integrationsprozesses begegnen, kann viel über das heutige Europa als Ganzes lernen.

Thema des Programm-Jahres 2010/2011 ist:

Speaking Politics. Communication, Responsibility and Chances in the Media Society. 

Die drei Programmeinheiten in Prag, Dresden und Berlin widmen sich politischer Kommunikation und ihrer Medialisierung. Politiker sind heute in hohem Maße abhängig von den Medien und ihrer Präsenz in ihnen. Insofern haben Journalisten großen Einfluss auf das politische Agenda-Setting aus. Doch auch ihre mediale Dominanz ist gefährdet: Das Internet ermöglicht es Amateur-Journalisten auf dem Wege von Blogs und Social Networks eine immer breiter werdende Öffentlichkeit zu erreichen. Diese alternativen Medien beleben die Zivilgesellschaft, die sich hinter dem Rücken der „großen“ Politik und der etablierten Medien neu formiert. Wer also beeinflusst heutzutage die politische Kommunikation? Und welchen Einfluss hat die allgegenwärtige Medialisierung auf die politischen Inhalte?

Weitere Informationen: www.cgypp.eu

Die Ausschreibung für den Jahrgang 2010/2011 hat begonnen und läuft noch bis zum 26. September 2010. Hier der Flyer zur Ausschreibung .

Das Programm wird von der Robert Bosch Stiftung und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert und von der DGAP gemeinsam mit der Asociace pro mezinárodní otázky (AMO) durchgeführt.

Programmleitung:

Dr. Jennifer Schevardo

Tel. : +49 (0)30 25 42 31-47
schevardo@dgap.org