Aller Anfang ist schwer: Frankreich auf der Suche nach einer neuen Afrika-Politik

von Andreas Mehler
Veröffentlicht am 05. Dezember 2007.
in: DGAPanalyse Frankreich, Nr. 5 Dezember 2007, 12 Seiten

Die Afrika-Politik nimmt in Frankreich aufgrund der französischen Kolonialvergangenheit seit jeher einen besonderen Stellenwert ein. Sie gilt als stark an den Interessen bestimmter Lobbys orientiert, europäisch nicht vernetzt, in hohem Maße militarisiert und politisch rückwärtsgewandt. Nicolas Sarkozy gab schon im Vorfeld seiner Wahl 2007 zu verstehen, dass er die sehr spezifischen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent »normalisieren« möchte. Aber die Signale des neuen Präsidenten bleiben widersprüchlich. So wandte sich Sarkozy zwar offen gegen die »Netzwerke aus einer anderen Zeit«, gleichzeitig unterhält er aber beste Beziehungen zu einem Teil der großen Drahtzieher im Afrika-Geschäft.

dgap_analyse5.jpg

 

 

Downloads

Zurück