
Hielt die Eröffnungsrede:
Dr. John Hulsman
(Foto: Eva Knoll)
Am 12. September 2006 wurde das Alfred von Oppenheim-Zentrum für
Europäische Zukunftsfragen in den Räumen der DGAP offiziell eröffnet.
Mehr als 250 Gäste – darunter die Bundespräsidenten a.D. Scheel und
Weizsäcker – waren gekommen, um das jüngste Forschungsprogramm der DGAP
kennen zu lernen. In seiner Eröffnungsansprache lobte der Präsident der
DGAP, Dr. Arend Oetker, das bürgerschaftliche Engagement der Familie
von Oppenheim, die, durch die Alfred Freiherr von Oppenheim Stiftung,
das neue Zentrum ermöglicht hat.
Vor allem wird sich das Oppenheim-Zentrum mit praktischen europapolitischen Problemen beschäftigen und Lösungen erarbeiten. Das Oppenheim-Zentrum stelle damit, so der Otto Wolff-Direktor der DGAP, Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, den krönenden Abschluss eines dreijährigen Modernisierungsprozesses der DGAP dar.
Der erste Alfred von Oppenheim-Scholar, Dr. John Hulsman, nutze die Eröffnung, um die Richtung des Oppenheim-Zentrums zu definieren. In seinem Vortrag zum Thema „Rebuilding Transatlantic Cooperation Towards the Greater Middle East“ forderte Hulsman den Beginn eines neuen transatlantischen Dialogs, um die größten Probleme unserer Zeit zu lösen. Dass Hulsman auch ungewöhnliche Optionen nicht scheut, zeigte sich, als er die Aufnahme Israels und Palästinas in die NATO und die EU ins Gespräch brachte.
Christopher von Oppenheim sprach als Vertreter der ganzen Familie von Oppenheim und zeigte sich tief beeindruckt von Hulsmans Ausführungen. Mit Ideen dieser Art könne und werde das Oppenheim-Zentrum einen wichtigen Beitrag zur europapolitischen Debatte leisten.