Die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau, ein freies Schul- und Gesundheitswesen sowie die von der Verfassung garantierte Presse-, Rede- und Religionsfreiheit sind wesentliche Gründe für die Vorreiterrolle Bahrains in der arabischen Welt. Der an der östlichen Küste Saudi Arabiens gelegene Inselstaat habe in den letzten Jahren einen tief greifenden Prozess der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Liberalisierung durchlaufen. In diesem Zusammenhang seien insbesondere die zunehmende Demokratisierung, der anhaltende Erfolg der bahrainschen Wirtschaft und die wachsende religiöse Toleranz innerhalb der Gesellschaft zu benennen. Dies waren die wichtigsten Punkte des Vortrags von Alice Thomas Samaan, stellvertretende Präsidentin des bahrainschen Parlaments, den sie am 21. Januar in der DGAP gehalten hat.
Frau Samaan erklärte, dass die vergleichsweise liberale Verfassung des Landes die Grundlage für die positiven Entwicklungen der letzten Jahre ist. Die Einführung eines Zweikammerparlaments und rechtsstaatlicher Strukturen sowie der Aufbau eines Sozialwesens seien besonders wichtig gewesen. Darauf basierend, habe sich vor allem die Situation der Frauen verbessert. So gebe es heute in Bahrain Ministerinnen, Botschafterinnen und Geschäftsführerinnen bedeutender Betriebe. Ebenfalls betonte Frau Samaan, dass die religiöse Toleranz im Gegensatz zu anderen arabischen Länder in Bahrain sehr hoch ist. Dies sei daran abzulesen, dass es viele Kirchen, hinduistische Tempel und eine Synagoge in dem Land gebe.
Darüber hinaus sagte Samaan, dass die gute wirtschaftliche Situation des Landes auf die moderne Infrastruktur und eine liberale Wirtschaftspolitik zurückzuführen ist. Kernpfeiler der Wirtschaft seien neben der Ölindustrie vor allem die in der Region führende bahrainsche Finanzindustrie und die engen wirtschaftlichen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten sowie zu Saudi Arabien.
Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP
Ab 1. September 2010 wird Botschafter a. D. Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.
01.09.2010
Russische Medien und die Waldbrände
Hintergrundgespräch mit Dr. Stefan Meister
13.08.2010 | Deutschlandradio Kultur
Interview mit Dr. Stefan Meister
08.08.2010 | WDR 5, Die Tagespost, Radio Fritz, NRW-RV
Call for Applications:
Czech-German Young Professionals Program
Bewerbungsschluss: 26. September 2010
Alexander Rahr trifft den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch
Alexander Rahr wurde am 18. Juni 2010 zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern von Yalta European Strategy vom ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch empfangen. Janukowitsch sprach über die verbesserte wirtschaftliche Lage im Land und über seine bevorstehende Deutschland-Reise. In diesem Zusammenhang erklärte Janukowitsch, dass er gute Beziehungen zu Deutschland unter anderem auch nutzen will, um wichtige politische Signale an die Europäische Union auszusenden. Die Ukraine möchte eine Freihandelszone mit der Europäischen Union begründen. Auch wünscht sich Janukowitsch die Abschaffung der Visen zwischen der Ukraine und der EU.
18.06.2010
Almut Möller, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen, referierte am 15. Juni 2010 bei der Tagung von EPIN in Istanbul zu “Europa 2030: Die Debatte um die Zukunftsstrategie der Europäischen Union”. Die Tagungen des Netzwerks europäischer Think Tanks finden regelmäßig zu aktuellen Fragen des Integrationsprozesses statt. Gastgeber in der Türkei war das Centre for Economics and Foreign Policy (EDAM).
15. Juni 2010
15.06.2010
Alexander Rahr moderierte am 10. Juni in Moskau eine Podiumsdiskussion auf der internationalen Konferenz "Drug Production in Afghanistan. A Challenge to the International Community." An der Konferenz nahmenteil: Russlands Präsident Dmitri Medvedev, Aussenminister Sergei Lawrow, NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, Generäle der ISAF, Mitglieder des Regierungskabinetts von Afghanistan, Sicherheitspolitiker aus Indien, Türkei, Iran, Pakistan, Kolumbien, USA.
10.06.2010
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