Der DGAP Gesprächskreis Frankreich tagte am 20. September 2007 und diskutierte unter dem Titel »Aufbruch - aber wohin? Perspektiven der französischen Europapolitik unter Nicolas Sarkozy« die europapolitische Strategie des neuen französischen Präsidenten. Die Europapolitik hat im Wahlkampf des Kandidaten Nicolas Sarkozy keine herausragende Rolle gespielt. Nach dem gescheiterten Verfassungsreferendum übten sich die meisten politischen Akteure in Frankreich in Zurückhaltung bezüglich europäischer Fragen. Und dennoch war es der neue französische Präsident, der die Verfassungsdebatte mit dem Vorschlag eines vereinfachten Vertrags belebte. Doch welches sind die langfristigen Ziele Sarkozys? Wo lässt er sich in der alten Debatte zwischen supranationaler Integration und zwischenstaatlicher Kooperation einordnen? Verfügt er über eine europapolitische Strategie, die ihn zu einem berechenbaren und verlässlichen Partner machen wird? Nicht zuletzt für die deutsch-französischen Beziehungen wird die Beantwortung dieser Fragen von entscheidender Bedeutung sein, wenn aus dem vorhandenen bilateralen Instrumentarium künftig wieder überzeugende und nachhaltige Initiativen mit europäischem Mehrwert hervorgehen sollen.
Joachim Bitterlich, Botschafter a.D. und Executive Vice President International Affairs bei Veolia Environnement, und Jean-Dominique Giuliani, Vorsitzender der Fondation Robert Schuman, erörterten Hintergrund und Schwerpunkte der Europapolitik des neuen französischen Präsidenten. Bitterlich setzte sich für eine konstruktive deutsche Haltung gegenüber Sarkozy ein, die auf einer klaren Definition eigener Interessen beruhen müsse. Giuliani warb um Verständnis für verschiedene Positionen Sarkozys, die aus deutscher Perspektive als »Provokationen« wahrgenommen worden seien. Sarkozy sei insgesamt ein proeuropäischer Präsident.
„China braucht keine Olympiade, um sich zu öffnen“
Zum Start der Olympischen Spiele am 8. August: Interview mit Prof. Eberhard Sandschneider, Direktor des DGAP-Forschungsinstituts über Menschenrechte, Medienrummel und den richtigen Umgang mit China.
01.08.2008
„Obama bietet Partnerschaft bei Lastenteilung“
DGAP-Expertenrunde analysiert Berliner Rede des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten
25.07.2008
»Obama plant Koalition der Zahlungswilligen«
Interview mit Josef Braml
18.07.2008 | Financial Times Deutschland
Religion und Politik in den USA
Im Rahmen der 4. Alumni-Konferenz des Roundtable USA an der Stanford
Universität in Kalifornien, vom 26. bis 29. Juni 2008, hielt Josef Braml
einen Vortrag zum Thema »Religious Groups in the U.S. and Their Influence
on Politics and (Foreign) Policy Making«.
29.06.2008
Perspektiven für transatlantische Zusammenarbeit
Im Rahmen einer Konferenz mit dem Arbeitstitel »Europe in the World«, die in
Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung vom Institute for Strategic
Studies in Krakau vom 19. bis 20. Juni 2008 organisiert wurde, erläuterte
Josef Braml die Perspektiven für transatlantische Kooperation nach den
US-Wahlen.
20.06.2008
Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik
In der »NRgy Lounge«, einem energiepolitischen Gesprächskreis der
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen auf Einladung des Bevollmächtigten und
Staatssekretärs Michael Mertes, präsentierte Josef Braml am 11. Juni 2008 die
Empfehlungen des neukonzipierten DGAP-Jahrbuch mit dem Titel
»Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik«.
11.06.2008
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