Studiengruppensitzung unter neuem Vorsitz

Mittwoch 18. Oktober 17:30 - 19:30
Ort: DGAP, Berlin

Am 18. Oktober 2006 fand die erste Sitzung der Studiengruppe für Globalisierung und weltwirtschaftliche Zusammenarbeit unter dem neuen Vorsitzenden, Eckart von Klaeden, MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, statt. Zusammen mit Referenten aus dem Bundeswirtschaftsministerium und der Wirtschaft diskutierten die Mitglieder über das Thema „Nach dem Abbruch der Doha-Runde: Brauchen wir bilaterale und regionale Abkommen, vor allem mit Indien, Korea und ASEAN?“.

Dr. Alexander Groß, Leiter der Unterabteilung Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und vorheriger Leiter der WTO-Einheit bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Genf, ging auf die Bedeutung der multilateralen Verhandlungen im Rahmen der Doha-Runde ein und analysierte den Stellenwert von bilateralen Abkommen für die europäische Handelspolitik. Dieter Ernst, Vorstandsvorsitzender von Berlinwasser International AG, Staatssekretär a.D. und Mitglied des Vorstands des Ostasiatischen Vereins e.V. (OAV), erläuterte die Vor- und Nachteile bilateraler Abkommen mit asiatischen Staaten für die deutsche Industrie im Vergleich zur Doha-Runde.

Die Sitzungen von Studiengruppen sind vertraulich. Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich. Die wissenschaftliche Betreuerin der Gruppe ist Dr. Claudia Schmucker.