Konzepte der ‚Gesamtstaatlichen Sicherheit’ im internationalen Vergleich – Zur Kooperationsfähigkeit ausgewählter Staaten

Dienstag 17. Oktober 18:30 - 20:30
Ort: DGAP, Berlin



6. Expertengespräch der Reihe „Gesamtstaatliche Sicherheit“

Die Wandlung des staatlichen Sicherheitssektors mit der Aufhebung der Grenze zwischen innerer Sicherheit und äußerer Verteidigung dominiert nicht nur die nationale, sondern auch die internationale Debatte. Das wesentliche Charakteristikum der zeitgenössischen Herausforderungen ist gerade deren über Grenzen hinweggehender Charakter, womit der internationale Terrorismus genauso gemeint ist wie die Organisierte Kriminalität (OK) oder verschiedene Varianten von Schmuggel. Kooperationsfähigkeit zwischen Staaten wird damit zum entscheidenden Faktum, um den genannten Herausforderungen effizient begegnen zu können. Diese notwendige internationale Kooperationsfähigkeit und –willigkeit steht insofern in einem Spannungsfeld mit der prinzipiell nationalstaatlichen Organisation im Sicherheitssektor.

Eröffnung
Dr. des. Christoph Grams,
Leiter „Berliner Forum Zukunft“, DGAP

Zur Lage der gesamtstaatlichen Sicherheit in Deutschland
Dr. Kuno Böse
Senator a.D., Freie Hansestadt Bremen

Das umfassende US-Konzept der ‚Homeland Security’: Struktur, Ressourcen und transatlantische Konsequenzen
Dr. Josef Braml
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DGAP

Die Terrorismusbekämpfung der EU – Schritte zu einer kohärenten Netzwerkpolitik
Dr. Annegret Bendiek
Forschungsgruppe EU-Außenbeziehungen, SWP

Download der Vortragsfolien (32 Kb)

Herausforderungen für die gesamtstaatliche Sicherheit Österreichs - Institutionen und Ressourcen
Mag. OberstdG Roman Horak
Referatsleiter Taktische Führung Landesverteidigungsakademie, BMLV Österreich

Download der Vortragsfolien (1.4 Mb)

Diskussion
Dr. Rudolf Adam
Präsident, BAKS

Dr. des. Christoph Grams
Leiter „Berliner Forum Zukunft“, DGAP