Die bündnispolitische und militärische Bedeutung des Alliance Ground Surveillance System (AGS) für den Transformationsprozess der NATO

Dienstag 21. März 18:00 - 21:00
Ort: DGAP, Berlin


Die Auseinanderentwicklung der militärischen Fähigkeiten zwischen Europa und den USA einerseits sowie auch unter den europäischen Staaten andererseits begleitet die sicherheitspolitische Diskussion auf transatlantischer Ebene bereits über ein Jahrzehnt. Dabei haben NATO und EU jeweils Mechanismen entwickelt (PCC/ECAP), um die benötigten militärischen Fähigkeiten für den europäischen Pfeiler zu beschaffen. Eines dieser zentralen Fähigkeitsdefizite besteht im Bereich weitreichender Aufklärung, das durch das AGS-System behoben werden soll. Die Veranstaltung möchte eine Bestandaufnahme politischer, militärischer und industrieller Voraussetzungen zur Teilnahme am AGS mit Bezug auf Deutschland versuchen.

Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Otto-Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der DGAP

Eröffnung

General a. D. Harald Kujat, ehem. Vorsitzender NATO- Militärausschuß
„Die Schwerpunkte des Transformationsprozesses im transatlantischen Bündnis“

Prof. Karl von Wogau, MdEP, Vorsitzender des Unterausschusses Sicherheit und Verteidigung
„Die Bedeutung militärischer Fähigkeiten für die europäische Handlungsfähigkeit im transatlantischen Kontext“

Brigadegeneral Erhard Drews, Kommandeur Zentrum für Transformation der Bundeswehr
„Multinationale kooperative Aufklärung als wesentlicher Baustein im künftigen‚verzahnten Fähigkeitsprofil’ moderner Streitkräfte“

MD Dr. Jörg Kaempf, Hauptabteilungsleiter Rü BMVg
„Das AGS aus rüstungspolitischer Sicht Deutschlands – Sachstand und Perspektiven“

Johann Heitzmann, CEO Military Air Systems, EADS Deutschland GmbH
„Die industrielle Bedeutung des AGS als transatlantisches Kooperationsvorhaben“

Download der Vortragsfolien (3,7 MB)