Deutschland sieht sich heute mit vielfältigen sicherheitspolitischen Herausforderungen konfrontiert, die weniger denn je an Grenzen aufzuhalten sind, aber massive Auswirkungen haben können. Der Internationale Terrorismus, die Organisierte Kriminalität, Proliferation von Massenvernichtungswaffen sowie Trägermitteln, instabile staatliche Strukturen, aber auch säkulare Trends wie demographische Ent-wicklungen und sich daraus ableitender Migrationsdruck, Energie- und Wasserversorgung und die Verschiebung ökonomischer Gewichte sowie Naturereignisse von zunehmender Heftigkeit sind nur Stichworte dieser Heterogenität. Moderne Sicherheitspolitik muss also von einem „Umfassenden Sicherheitsbegriff“ (BAKS) ausgehen. Wir müssen Sicherheit als strategische Aufgabe begreifen, d.h. als langfristige Herausforderung, die den Fokus für konzentrische politische Entscheidungen auf ganz unterschiedlichen Gebieten bildet. Dabei trifft diese sich wandelnde Bedrohungslage in Deutschland auf ein Sicherheitssystem, das lange vor 1989 unter anderen Voraussetzungen aufgebaut worden war. Ziel der Konferenz ist es, eine Bestandsaufnahme der relevanten Bereiche der nationalen Sicherheitsarchitektur, aber auch ihrer institutionellen Zuordnungvorzunehmen: Wie gut ist Deutschland vorbereitet?
Die Konferenz bildet den Auftakt für eine gemeinsame Veranstaltungsreihe, die sich im Verlauf des Jahres 2006 intensiv mit der Thematik „Gesamtstaatliche Sicherheit“ auseinandersetzen wird.
Botschafter a. D. Fritjof von Nordenskjöld,
Geschäftsführender
stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft
für Auswärtige Politik
Dr. Rudolf Adam, Präsident der Bundesakademie
für
Sicherheitspolitik
Eröffnung der Konferenz
Jörg Schönbohm, Innenminister des Landes Brandenburg
„Die veränderte Bedrohungslage und die Sicherheitsarchitektur in Deutschland – eine Einführung“
Dr. Rudolf Adam, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik
„Fortentwicklung der deutschen Sicherheitsarchitektur
– Ein
nationaler Sicherheitsrat als strukturelle
Lösung?“
Christoph Unger, Präsident Bundesamt f.
Bevölkerungs- und
Katastrophenschutz
„Gefahrenabwehr in Deutschland – Eine neue
Strategie zum
Schutz der Bevölkerung?“
Klaus Jansen, Vorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter
"Strukturen der Kooperation und die Bedrohungslage im
Vergleich"
Dr. Mattias Fischer (Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte der Universität Erfurt)
„Möglichkeiten und Grenzen eines Einsatzes der Bundeswehr im Innern“
„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
Interview mit Cornelius Adebahr
24.11.2008 | ZDF Heute/ZDF Heute Journal/AFP
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Russland und der Westen nach dem Georgien-Konflikt
Auf einer Kommandeurstagung der Bundeswehr am 25. November 2008 in Berlin sprach Stefan Meister über das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen nach dem Georgienkonflikt.
25.11.2008
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
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