Das kleine afrikanische Land Ruanda ist vor allem durch die politische Instabilität und den Völkermord 1994 bekannt. Dass man die ehemalige belgische Kolonie aber nicht nur auf den blutigen Bürgerkrieg reduzieren sollte und dass Ruanda als »Land der tausend Berge« mit seiner grünen und sehr fruchtbaren Landschaft mehr zu bieten hat, wurde im Gespräch deutlich. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Inforadio vom RBB diskutierte der Botschafter der Republik Ruanda, S.E. Eugène Richard Gasana, unter der Leitung von Sabine Porn mit Dr. Christian Ruck, MdB, und Margret Tovar, die als Ordensschwester für das Netzwerk Afrika tätig ist.
Themen des Gespräches waren neben der Aufarbeitung der Gräuel des Bürgerkrieges und Völkermordes vor allem die Zukunft des Landes, das auf Initiative der Weltbank 2006 einen Schuldenerlass erhielt. Das Gespräch behandelte auch die Rolle der Religion in Ruanda. Das Sprichwort »Wenn Gott sich schlafen legt, dann legt er seinen Kopf nach Ruanda«, steht symbolisch für die tiefe Religiosität des Landes. Es wurde deutlich, dass die Religiosität des Landes dabei sowohl Quell von Konflikten als auch eine gemeinsame Basis für die Zukunft darstellen kann.
Weitere Informationen zur Botschaftermatinée finden Sie unter www.inforadio.de
Die Sendung wird am Sonntag, 14. Oktober 2007 um 11:22 Uhr auf Inforadio 93,1 gesendet.
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